Wohl bekomm’s! Projekt der Museen zu Ernährung und Heilmitteln

Wohl bekomm’s! Projekt der Museen zu Ernährung und Heilmitteln

Wie wurden Lebensmittel eigentlich vor der Einführung des Kühl- und Gefrierschranks haltbar gemacht? Warum schmecken die roten Beeren in Pfeffermischungen eigentlich nicht scharf? Und wie hat sich eigentlich unsere Esskultur verändert?

- Diese und weitere Fragen rund um die Kulturgeschichte der Ernährung und Heilmittel im südlichen Tirol beantworten aktuell 15 Museen, Sammlungen und Ausstellungsorte des Museumsverbandes Südtirol mit verschiedenen Ausstellungen, Aktionen und Initiativen im Rahmen des Kooperationsprojektes „Wohl bekomm’sAlla salute! Stame bën!!“.
Unter Ernährung und Heilmittel versteht sich die gesamte Palette der damit verbundenen Kulturphänomene, von der Produktion der Nahrungsmittel bis zu deren Verwertung, von den regionalen Speisesitten, Essgewohnheiten und Brauchtumsspeisen bis zur Ikonographie des Essens und Trinkens in der Kunst. Ziel der Initiative ist es, ein möglichst breites Spektrum an Themen darzustellen, welche die menschliche Sorge und Kreativität – und deren besondere Erscheinungen hierzulande – rund um Ernährung und Heilmittel widerspiegeln.
Gleich an verschiedenen Terminen wird beispielsweise im Freilichtbereich des MuseumPasseier die alte Tradition des Brotbackens wiederbelebt und im Bunker Mooseum nach einem alten Kochbuch traditionelle Passeirer Speisen zubereitet. Unter dem Titel „Erotisch und orientalisch“ geht es im Pharmaziemuseum Brixen nicht ganz ohne Augenzwinkern um anregende Gewürze. Das Rohrerhaus in Sarnthein widmet sich hingegen mit der Ausstellung „Brennsupp, Mues und Baurnbratl“ der kargen und wenig abwechslungsreichen Ernährung am Bauernhof im Sarntal.

Museumsverband Südtirol

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