In Naturns starteten sie auf Standardstrecken: Hanna Ratschiller, Valentina Gruber, Sina Gorfer, Maya Hanifle und Clara Schupfer (v.l.)
Nadia Perkmann verlor Punkte auf der Downhill-Strecke
Für den Fotografen hat Anna-Maria Perkmann ohne Helm und Schützer den Standard-Parcour befahren.
Auf dem Weg zur Italienmeisterschaft

Auf dem Weg zur Italienmeisterschaft

Über Cles, Naturns und Villanders suchten Einradfahrer ihre Meister.

Publiziert in 21 / 2019 - Erschienen am 12. Juni 2019

Naturns - Enge Termine haben sich die Einradfahrer gesetzt, um den Italienmeister oder die –meisterin zu finden. Am 19. Mai wurde im Nonstaler Hauptort Cles „up, down und cross“ geradelt. Eine Woche später war Naturns an der Reihe. Der 3. und letzte Durchgang findet – beim Erscheinen dieses Beitrages fand – zu Pfingsten in Villanders statt. Dann erst wird endgültig abgerechnet bzw. zusammengezählt. Die Titel werden über ein Punktesystem in den Disziplinen Bergan-, Bergab- und Querfeldein-Fahren vergeben. Die Meisterschaftsdurchgänge sind grundsätzliche „Einrad-Liebhabern“ aller Könner-Stufen zugänglich. Wer erst dabei ist, sich zu einem routinierten Balancierer zu entwickeln, bekommt Einsteigemöglichkeiten über „Standard-Strecken“. In Naturns waren es 20 junge Fahrerinnen und Fahrer, die die kürzeren und einfacheren Strecken zurücklegen wollten. Herausragend unterwegs war auf dieser Stufe die Juniorin Desirée Pichler mit Siegen im Uphill, Cross Country und einem 2. Platz im Downhill. In der Kategorie Kinder ließ die 10-jährige Maya Hanifle mit einem Dreifach-Sieg alle hinter sich. Die Stufe „Expert“ weist nach wie vor die Zweiteilung auf zwischen überlegenen Naturnser Frauen und dominanten Villandrer Männer. Mit voller Punktezahl nach 3 Siegen hat Marit Folie aus St. Valentin a.d.H. vor Vereinskameradin Maralen Raabe den Durchgang in Naturns beherrscht. Das Schwestern-Duell Nadia und Anna-Maria Perkmann hat sich letztere um knappe 4 Punkte gesichert – mit einem Sieg im Downhill und 2 zweiten Plätzen im Uphill und Cross Country. Die ältere Nadia war gleich zwei Mal erfolgreich, ließ aber zu viel Zeit im Bergabfahren liegen. Echte „Männer-Hoffnungen“ kann Naturns auf Max Grüner und Simon Bertagnolli legen. Sie führten im Durchgang von Naturns. 

Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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