Toni Christanell (links) nach der Begegnung mit dem Richterclub Bozen am 13. Dezember im dritten Covid-Jahr 2021

Aus-gespielt

Publiziert in 41 / 2021 - Erschienen am 7. Dezember 2021

Naturns - Kaum begonnen, schon zerronnen. Kaum hatte man einen für die 53. Südtiroler Schachmeisterschaft tragbaren Spielmodus gefunden, hat das Virus wieder zugeschlagen. Der Vorstand des Südtiroler Schachbundes mit Präsident Andreas Steger und seinen Mitgliedern, darunter Anton Christanell aus Naturns als Landesspielleiter, musste sich an die Verordnung der Landesregierung halten und seinerseits auf die dramatisch gestiegenen Infektionszahlen im Land reagieren. Es wurde festgestellt, „dass einige unserer SSB-Mitglieder in acht der 20 roten Gemeinden ihren Wohnsitz haben und ihren Vereinen kaum zur Verfügung stehen können. Dies würde die sportliche Bedeutung der Meisterschaft in Frage stellen“. Um im Schachjargon zu bleiben, der Bund stand unter Zugzwang und musste handeln. Es ist geplant, gegen Ende Februar 2022 die Situation neu zu bewerten und - falls möglich - eine Fortsetzung oder einen Neustart in Betracht zu ziehen. 

Günther Schöpf
Günther Schöpf

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