Start zum 28. Berglauf in Latsch mit Alex Erhard (6), Patrick Pavliga (63), Gerd Frick (57), Martin Holzeisen (12) und Günther Laimer (61, v.l.)
Locker zum Ziel Alex Erhard
Der Drittplatzierte Ludwig Andres
Starke Frauen mit Evi Strimmer, Hermine Reinstadler, Edeltraud Thaler, Petra Pircher (v.l.)

Berglauf mit neuen Gesichtern

Der 28. Berglauf Latsch-St. Martin mit bekannten Siegern, aber vielen Neueinsteigern

Publiziert in 38 / 2019 - Erschienen am 5. November 2019

Latsch/St. Martin - Die Trophäen des „Sammortenerlaufs“ gingen an bekannte Gesichter in der Berglaufszene. Alexander Erhard aus Burgeis setzte sich bei den Männern und Edeltraud Thaler aus Lana bei den Frauen durch. Beide unangefochten und beide mit Genuss bei Kaiserwetter und besten Bedingungen. „Wieder einmal zu gewinnen, ist nicht schlecht“, stellte Thaler fest. „Ich habe mich zusammengerissen, bin es nicht zu schnell angegangen… Man weiß ja, was dann passiert“, sagte die erfahrene „Sammortenläuferin“, die bedauerte, nicht stärker gefordert worden zu sein. Mit 58’56.5 blieb sie als einzige Frau unter einer Stunde und distanzierte die Rekordhalterin (55‘22.0 im Jahr 2017) Petra Pircher aus Laas um knapp anderthalb Minuten. Auf Platz 3 - weitere 3 Minuten zurück - Heidi Pfeifer aus Naturns. Unter einer ganzen Reihe von Neueinsteigerinnen kam auch die bekannte Leichtathletin Rosita Pirhofer ins Ziel. Sie war Initiatorin und Teilnehmerin am 1. Lauf seit der Neuauflage 1991. Diesmal bestärkte sie als Sponsorin und Teilnehmerin den ausrichtenden ASV Latsch Raiffeisen, die Berglauftradition unbedingt fortzusetzen. 
Zwar keinen Streckenrekord, aber ein deutliche Steigerung seiner Siegerzeit des letzten Jahres schaffte Alex Erhard. Er verbesserte sich um knappe 4 Minuten auf 46‘43.0 und war rundum zufrieden. Vom zweitplatzierten Gerd Frick aus Meran, auch er ein Berglauf-Urgestein, konnte er sich erst auf den verhältnismäßig flachen Annaberger Böden absetzen. „Ich trainiere oft auf dieser Strecke. Für mich war es fast ein Heimspiel“, meinte der Burgeiser. Ein starker Auftritt gelang dem Prader Ludwig Andres mit 51’01.1 auf Platz 3. 15 Männer – seit Jahren nicht mehr so viele – knackten die „Stunden-Grenze“. Dies gelang auch Wolfgang Koehl, Sieger der „Walker mit Stöcken“ in 57’56.8. Beste Walkerin war Mirka Lorenzani aus Laas mit 1:19’51.5. Das Angebot an die „Berggeher“ war eine Generationen übergreifende Aufwertung des Berglaufs und wurden vor allem von Skilangläufern genützt. Der jüngste war 11, die ältesten Teilnehmer 57 Jahre alt.

Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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