Zwei schnelle Vinschger: Ludovico Palmieri und Gerlinde Baldauf.
Beeindruckend: Das Zielgelände am Marmorbruch.

Der etwas andere Berglauf 

Auch die 4. Auflage der Laaser Marmor Trophy wurde zum Erfolg. 

Publiziert in 31-32 / 2021 - Erschienen am 29. September 2021

LAAS - Schlussendlich spielte sogar das Wetter wider Erwarten mit: Dieses hat gehalten. Und auch der Lauf hielt was er versprach. 7,5 Kilometer und 700 Höhenmeter galt es für die Läufer und Läuferinnen zu bewältigen. Vom Marmorwerk in Laas ging es hinauf auf den Laaser Marmorbruch. Ein etwas anderer Lauf. Ein etwas besonderer Lauf. Dies merkte auch der siegreiche Armin Gögele an. Jener Gögele, der für den Sportclub Meran startet, hatte das Rennen bereits bei der Erstausgabe gewonnen. Das war im Jahre 2018. Begeistert sei er damals gewesen. Und begeistert war er auch diesmal. „Es ist kein typischer Berglauf. Es gibt Steigungen und dann wieder Abschnitte, wo man sich erholen kann. Es ist ein abwechslungsreicher Lauf“, gab er am Ende des Rennens zu Protokoll. Die Strecke hatte er mit einer Zeit von 43.26 Minuten bewältigt und damit einen relativ souveränen Sieg, fast eine Minute vor Ludovico Palmieri, gefeiert. Jener Palmieri war somit auch der beste „Vinschger“ bei den Herren. Schließlich wohnt der aus Avellino stammende Italiener mittlerweile in Schlanders. Rang 3 ging an den Laaser Toni Steiner. Der für den Rennerclub Vinschgau startende Vollblutsportler kam nach 43.26 Minuten ins Ziel. 

Eine Vinschgerin siegt bei den Damen 

Auch bei den Damen ließ eine Vinschgerin aufhorchen. Die Glurnserin Gerlinde Baldauf, ebenfalls für den Rennerclub Vinschgau am Start, siegte in 55.17 Minuten. „Ich habe mich heute sehr wohl gefühlt“, merkte Baldauf nach dem Rennen an. Sie sei ohne große Erwartungen an den Start gegangen, habe dann aber gleich gemerkt, „dass hier etwas möglich ist“. Den zweiten Platz holte die Meranerin Angelica Huber, den dritten Platz eroberte die für den SC Laas startende Mirka Lorenzani (59.47 Min.). Katja Angerer vom Rennerclub Vinschgau verpasste mit dem vierten Rang und einer Zeit von rund einer Stunde und einer Minute das Podest nur knapp. Lokalmatadorin Evi Maria Strimmer (ASC Laas) landete in 1:02.39 Stunden auf dem fünften Platz. 

„Es hätten mehr sein können“

Auch die Organisatoren rund um den ASC Laas freuten sich über eine gelungene Veranstaltung. „Alles klappte reibungslos“, lobte Moderator Sepp Platter. Der Zieleinlauf war diesmal etwas weiter nach oben verlegt worden. Somit liefen die Teilnehmer die letzten 200 Meter direkt im Marmorbruch. „Spektakulär“, so Platter. Einziger Wermutstropfen: Lediglich knapp 60 Teilnehmer und Teilnehmerinnen gingen an den Start, obwohl das Rennen auch als Landesmeisterschaft gewertet wurde. „Es hätten schon einige mehr sein können“, betonte Platter. 

Michael Andres
Michael Andres
Vinschger Sonderausgabe

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