Freut sich auf den Heimweltcup: Greta Pinggera

Der Weltcup kommt nach Laas

Publiziert in 4 / 2020 - Erschienen am 4. Februar 2020

LAAS - Nicht nur im sportlichen Bereich gehören Südtirols Naturbahnrodler weltweit zu den Besten. Auch in Sachen Organisation ist Südtirol top. So konnte Laas kurzerhand die Ausrichtung der vorletzten Weltcupetappe übernehmen. Eigentlich hätte diese in Zelezniki stattfinden sollen. Wegen des Schneemangels in Slowenien konnte die Bahn dort aber nicht rennfertig präpariert werden. Die Rodelbahn „Gafair“ ist hingegen bereits in einem optimalen Zustand. Erst Mitte Jänner hat hier der FIL Juniorenweltcup Halt gemacht. Von Freitag, 07. Februar, bis Sonntag, 09. Februar, messen sich nun die Elite-Rodler in Laas. 
„Wir freuen uns auf weitere Rodel-Festspiele. Hoffentlich ist es schön kalt“, so Günther Staffler, der stets engagierte Leiter der Sektion Rodeln im ASC Laas. Die Augen sind dabei vor allem auf Greta Pinggera gerichtet. Sie liefert sich in der aktuellen Saison spannende und knappe Duelle mit Seriensiegerin Evelin Lanthaler. Auf ihrer Heimbahn möchte Pinggera freilich den Sieg holen und den vorzeitigen Gesamtsieg der Weltcupführenden aus dem Passeiertal verhindern. Im Gesamtweltcup liegt Pinggera mit 400 Punkten hinter Lanthaler (485 Punkte) auf Rang zwei. Eine gute Rolle spielen möchte auch die Latscherin Saran Bachmann. Sie startet für Deutschland und liegt im Gesamtweltcup auf dem siebten Platz. Voraussichtlich sind auch die Laaserin Nadine Staffler und der für den ASC Laas startende Schleiser Daniel Gruber mit dabei. Die beiden Nachwuchsrodler könnten für ihre guten Leistungen belohnt werden. Gruber entschied in dieser Saison den Junioren-Gesamtweltcup für sich, Staffler holte hierbei den zweiten Platz.

Michael Andres
Michael Andres

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