Johannes Höllrigl und Andreas Paulmichl (11) machtlos gegen 6 Partschinser Verteidiger plus Tormann.
Georg Kaufmann aus Laas, in der letzten Saison bei Latsch, hatte Matthias Paulmichl ausgespielt und zwang Marco Paulmichl (5) zur Klärung mit Eckball.

Derbysieg mit Beigeschmack

Publiziert in 41 / 2018 - Erschienen am 27. November 2018

Latsch - Landesliga, 14. Spieltag, Samstag, 24.11.18 - Das höchstmögliche Vinschgau-Derby im Fußball verlor der SV Latsch zu Hause gegen den SV Partschins in der Nachspielzeit mit 0:1 auf Empfehlung eines Linienrichters. Vorausgegangen war eine Begegnung, die nur in den ersten 20 Minuten auf Augenhöhe stattfand. Die Latscher setzten erste Angriffszüge, allerdings leicht durchschaubar. Man suchte nur eben einen Anspielpunkt: Arlind Dinolli. Indes schrie sich an der Partschinser Bank Trainer Hannes Köllemann die Seele aus dem Leib: „Aggressiver!“, schallte es über den Platz. „Das ist alles zu einfach!“ In der Folge wurde es tatsächlich lebendiger vor dem Latscher Tor. Vor allem in der 2. Spielhälfte konnte Hannes Lechner über Abwechslung nicht klagen, während Andreas Nischler auf Partschinser Seite eine ruhige Kugel schob. Lechner verdarb Kapitän Dominik Schnitzer auch seine Chance in der 64. Minute. Nach einem Sololauf in der 68. passte Mathias Prünster zu Johannes Höllrigl, der gegen 3 Verteidiger keine Chance hatte. Die regulären Spielminuten verbrachte Latsch mit hektischen Abwehraktionen. In einer „Billard-Ball-Szene“ (96.) war Schnitzer mit dem Kopf zuletzt am Ball und setzte das Tor des Tages. Schiedsrichter Frattari zeigte zuerst Abseits und konsultierte dann den Linienrichter. Der war für den Treffer. Wut und Enttäuschung auf Latscher Seite. 

Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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