Für die Eisfix (in Organge) gab es gegen die Toblach Icebears nichts zu holen.

Ein Auftakt zum Vergessen

Publiziert in 34 / 2020 - Erschienen am 6. Oktober 2020

LATSCH - „Abhaken und neu durchstarten“, brachte es Eisfix-Präsident Jürgen Pircher nach dem Spiel auf den Punkt. Der erste Spieltag in der IHL (Italian Hockey League) Division 1 wurde für den AHC Vinschgau Eisfix ein Auftakt zum Vergessen. Mit 3:8 musste man sich den traditionell starken Toblachern geschlagen geben. Insbesondere das erste Drittel wurde verschlafen. Nach 1.39 Minuten führte Toblach mit 2:0, der Anschlusstreffer von Andreas Pohl nach 3.20 Minuten war nur ein kurzer Hoffnungsschimmer. Mit einem Spielstand von 1:6 in den ersten 20 Minuten ging es in die Drittelpause. Somit war das Spiel früh gelaufen. Nach einem schwachen ersten Drittel kamen die Eisfix von Trainer
Tomas Demel zwar besser ins Spiel, aber der Rest war nur mehr Ergebniskosmetik. 
Nun gelte es, nach vorne zu schauen. „Wir haben eine schlagkräftige Truppe“, so Eisfix-Präsident Pircher. Zwar gebe es zwar einige schmerzhafte Abgänge, wie Peter Wunderer, und nur wenige Neuzugänge, jedoch sei man optimistisch. Ein neuerlicher Halbfinaleinzug – wie in der vergangenen Saison, die vor dem Halbfinalspiel wegen Corona abgebrochen wurde – wäre ein großer Erfolg. „Das erste Ziel in Corona-Zeiten ist es, die Saison regulär über die Bühne zu bringen“, hofft Pircher. 
Erfreulich sei es, dass in dieser Saison erstmals junge Vinschger der Jahrgänge 2003 und 2004, die seit dem Latscher Eishockey-Neubeginn sämtliche Jugendkategorien durchliefen, regelmäßig für die erste Mannschaft spielen sollen. „Wir haben generell einen sehr jungen Kader“, unterstreicht Pircher. Auch in dieser Saison fungiere Vinschgau als Farmteam von Meran, weshalb noch der ein oder andere Spieler aus der Kurstadt in Latsch auflaufen könnte.

Michael Andres
Michael Andres
Vinschger Sonderausgabe

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