Gegen Noah Unterwegers (3. v.r. in Rot) Schuss nach einem abgeprallten Eckball hatte Johannes Janser keine Chance.
Er brachte Kastelbell-Tschars in Führung: Noah Unterweger

Ein gewohnt harter Brocken

Publiziert in 37-38 / 2021 - Erschienen am 9. November 2021

Kastelbell - 2. Amateurliga, 10. Spieltag, Sonntag, 7.11.21 - Nach Spiel Nummer 10 gegen Morter liegt der SV Kastelbell Tschars unbesiegt mit 7 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten an der Tabellenspitze. 14 Punkte trennen ihn vom ASV Morter auf Platz 9. Nur gegen Morter und Goldrain, die unmittelbaren Nachbarn, mussten sich der dominierende ASV Kastelbell-Tschars mit Punkteteilungen zufrieden geben. Ein ausgewechselter Spieler der Gastgeber fasste zusammen: „Gegen uns bringt Morter jedes Mal seine beste Saisonleistung.“ Woher diese Motivation kommt, kann man mit Derby-Stimmung nur unzureichend erklären. In der Kastelbeller Sportzone war auf jeden Fall Kampfgeist ein deutlich sichtbarer Faktor. Dazu eine gut aufgestellte Hintermannschaft um Tormann Johannes Janser, die kaum Kastelbeller Spielfluss aufkommen ließ. Am Tormann der Heimmannschaft lag’s nicht, denn Ulrich Rungg wurde zuerst geprüft und vereitelte die schnelle Morterer Führung durch Max Greis. Fast 40 Minuten hielten sich die Mannschaften „die Härte“, wie man so sagt, trotz zahlloser Eckbälle für Kastelbell. Kaum hatte die 2. Spielhälfte begonnen, war es der Tscharser Noah Unterweger, der sein „Alleinsein“ mit einem flachen Schuss zur Führung nutzte. Morter schien wie aufgestachelt. In der 76. gab es einen Pfostenschuss von Johannes Höllrigl und in der 88. für Schiri Bindi keinen Zweifel. Max Greis rächte das Foul an Höllrigl vom Elfmeterpunkt zum 1:1.

Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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