Josef Platter, Monika Müller, Lorena Lingg, Tobias Lechthaler und Daniel Hofer (v.l.) bei der Scheckübergabe.
Bezirksvertreter Josef Platter erklärte des Sinn des Wettbewerbes „Südtiroler Sportwoche“
10- und 20-Jährige können gemeinsam Spaß am Sport haben (Aus dem Video von Tobias Lechthaler)
Früher war beim Räumen „Schaufeln“ angesagt, heute wird das meiste maschinell erledigt.

Einen Preis für kreative Leichtathleten

Der Verband Südtiroler Sportvereine VSS prämierte den Leichtathletikclub Vinschgau Raiffeisen ASV

Publiziert in 1 / 2021 - Erschienen am 19. Januar 2021

MALS - „Die Corona-Pandemie hat uns alle ausgebremst“, schrieb der Verband der Südtiroler Sportvereine (VSS)“ an die Vereine. Er gab aber zu bedenken, dass dies auch eine Chance sei, den Sport neu zu denken und möglicherweise auch anders als gewohnt umzusetzen. Mit dem Projektvorschlag, eine „Südtiroler Sportwoche“ zu organisieren und zu dokumentieren, sollte die unfreiwillige Durststrecke beendet werden. Man wollte wieder zusammenwachsen und eine Gemeinschaft bilden. Im Vinschgau waren es die Leichtathleten, die die Anregung aufgriffen. Der Leichtathletikclub Vinschgau (LAC) Raiffeisen ASV gab ein stimmungsvolles Lebenszeichen. In der Verbands- und Bezirksleitung des VSS war man sich einig, die kreative Umsetzung verdient eine Auszeichnung. Sie wurde vor dem Weihnachtsfest von VSS-Geschäftsführer Daniel Hofer und VSS-Bezirksvertreter Josef Platter in Mals übergeben. Eine kleine Abordnung des Clubs mit Präsident Tobias Lechthaler, Ausschussmitglied Monika Müller und Nachwuchshoffnung Lorena Lingg nahm den Geldpreis in der Höhe von 500 Euro entgegen. Die Übergabe hätte Teil des Jubiläums „50 Jahre VSS“ sein sollen, erwähnte Platter in seiner Begrüßung und Einführung. „Am 28. November 2020 hätte der VSS seinen ‚Runden‘ feiern können, musste sich aber auch dem Virus beugen und absagen.“ Corona habe alles eingeengt, so Platter, und bei vielen Vereinen sei der Eindruck entstanden, die Aktivitäten entweder einstellen zu müssen oder wehrlos gesetzlichen Bestimmungen ausgeliefert zu sein. Mit dem Projekt „Südtiroler Sportwoche“ seien die Vereine angehalten worden, wieder aktiv zu werden und den Sport unter die Menschen zu bringen. Es war Tobias Lechthalers Idee, in 46 Sekunden filmisch und musikalisch mitzuteilen, wie man unterschiedliche Altersgruppen auch in Corona-Zeiten an die Königin des Sports, an die Leichtathletik, heranführen kann. Ganz bewusst hatte er als rhythmischen Hintergrund die Erfolgsmelodie „Mood“, Stimmung, der US-Rapper 24kGoldn und Iann Dior gewählt. „Es freut mich ganz besonders, dass die Jury dieses Projekt ausgezeichnet hat, denn auch der LAC Vinschgau steht vor seinem ersten runden Jubiläum“, sagte Platter. Im Jänner 1972 habe Sepp Rinner, damals Bürgermeister von Latsch, in Eyrs den ersten Gebietsverein Südtirols, den LAC Vinschgau gegründet. Zwei Jahre zuvor, als Präsident des SV Latsch, sei Rinner maßgeblich auch an der Gründung des VSS beteiligt gewesen. Es sei nicht alltäglich, dass Vinschger Vereine damals so zusammengeschaut haben. Bezirksreferent Josef Platter erinnerte auch an die eigenen Jahre als einer der Säulen des neuen Vereins im Vinschgau und als aktiver Übungsleiter. 

Günther Schöpf
Günther Schöpf

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