Der einzige Vinschger Torschütze Peter Wunderer (in Schwarz) wusste seine Gegner auf Abstand zu halten.
Simon Spada verletzte sich und musste ausgewechselt werden.

Es gab kein Latscher Hockey-Wunder

Publiziert in 9 / 2019 - Erschienen am 12. März 2019

Latsch - Im Halbfinale des „Campionato Nazionale Maschile - IHL Division I“ ist der AHC Vinschgau Eisfix wieder an den Adlern aus ValPellice im Halbfinale gescheitert - wie in der Saison 2017/18. Vor einem Jahr war es der 10. heuer der 9. März. Nach der 1:11 Klatsche im Hinspiel hoffte man im Vinschgau auf ein Wunder, aber die sind selten, wenn nicht unmöglich. „Dabei ist der Mannschaft kein Vorwurf zu machen“, meinte AHC Präsident Jürgen Pircher und korrigierte sich: „Höchstens in der Chancenauswertung hat es gefehlt.“ Tatsächlich herrschte so lange Spannung und Hochstimmung auf den Zuschauerrängen und auf dem Eis, wie lange die Schiedsrichter das Spiel nicht durch kleinliche Entscheidungen zu Diskussionsrunden degradierten. Die Eisfix begannen furios, scheiterten aber am überragenden Goali der Piemontesen. Das 1. Drittel begann mit 3 Großchancen der Vinschger, die deutlichste für Adrian Klein. Es endete mit der 0:1 Führung der Gäste im Unterzahlspiel, aber vor allem dank der Übersicht und Reflexe von Simon Spada. In der 1. Minute des 2. Drittels sorgte Peter Wunderer für den Ausgleich und für Hoffnung bei vielen Zuschauern. Zur Hälfte des 2. Abschnittes sahen sich 3 Eisfix 5 Adlern aus der Valpellice gegenüber. Im letzten Drittel wiederholte sich dies noch 2 Mal. Gegen derart abgebrühte und erfahrene Cracks war es das Ende. Dass es beim 1:7 blieb ist dem eingewechselten Torhüter Johannes Tappeiner zu verdanken. 

Günther Schöpf
Günther Schöpf

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