Stolz: (v. l.) Andreas Heidegger, Werner Spechtenhauser, Martha Stocker, Kurt Fliri, Astrid Pichler und Zeno Höllrigl.
Viel Lob: (v. l.) Johann Tock, Präsident des Verbandes italienischer Sportkegler und Werner Spechtenhauser.

Gut Holz auf neuer Kegelbahn

Von außen sieht man kaum etwas, doch das Innenleben der Kegelbahn im Untergeschoss des Naturnser Rathauses hat sich komplett verändert. 

Publiziert in 3 / 2019 - Erschienen am 29. Januar 2019

Naturns - Noch Ende des vergangenen Jahres war die im neuen Glanz erstrahlende Bahn offiziell übergeben und gesegnet worden. Rückblick: Die erste Kegelbahn war anfangs der 1980er Jahre eröffnet worden. Damals entwickelte sich Naturns zu einer Hochburg des Kegelsports in Südtirol. Nach einer gründlichen Renovierung im Jahre 1993, wurden die Anlagen 2018 von Grund auf erneuert. Die im Mai 2018 in Angriff genommene Sanierung des gesamten Kegelbahnareals entpuppte sich als wahres Mammutprojekt. Neben den vier Bahnen wurden auch der Zuschauerbereich, die Beleuchtung und die Fenster erneuert. „Wir alle haben heute ein frohes, lachendes Gesicht, weil wir etwas realisiert haben, was wir vorher gar nicht zu träumen wagten“, sagte der Präsident Kegelclubs Naturns Zeno Höllrigl bei der Begrüßung. Mit der Unterstützung und Hilfe von mehreren Seiten ist uns das Vorhaben ganz gut gelungen, wir sind stolz auf das Werk. Für die Realisierung solcher Projekte brauche es auch finanzielle Hilfen. Diesbezüglich gebühre der Marktgemeinde Naturns, dem Land Südtirol und der Volksbank als Sponsor ein großer Dank, so Höllrigl. Im gleichen Atemzug seien auch die Mitglieder bzw. Keglerinnen und Kegler hervorzuheben, die durch viele unentgeltlich geleistete Stunden die Verwirklichung dieses Vorhabens tatkräftig unterstützten. Dadurch sei es möglich gewesen die Kosten in einem vernünftigen Rahmen zu halten. Sehr erfreut zeigte sich Höllrigl über die zahlreiche Anwesenheit der Ehrengäste, Vereinsmitglieder und Gäste aus nah und fern. Der Moderator dieser Feierstunde, Werner Spechtenhauser ging ausführlich auf die Baugeschichte ein und zollte dabei dem gesundheitlich angeschlagenen Präsidenten Zeno Höllrigl Dank und Anerkennung für dessen Leistung. Er sei die wichtigste Person im Verein, die immer präsent ist. Ein besonderer Dank gebühre auch Kurt Fliri für die Planung und Bauleitung. Landesrätin Martha Stocker lobte vor allem die immense Eigenleistung der Vereinsmitglieder. Dadurch sei es auch möglich gewesen, mit einem eher geringen Aufwand eine tolle Anlage zu errichten, die weit und breit Ihresgleichen sucht und auch den internationalen Standards entspricht. Neben dem sportlichen, soll sich hier auch ein gesellschaftlicher Treffpunkt für die gesamte Bevölkerung entwickeln, wünschte sich der Präsident des Verbandes italienischer Sportkegler bei seinen Grußworten. 

Unterstützung der Gemeinde

Die Gemeinde Naturns habe sich relativ schnell für eine finanzielle Unterstützung durchgerungen, auch weil sich die Vereinsmitglieder für die Durchführung der Arbeiten in Eigenregie ausgesprochen haben, berichtete Bürgermeister Andreas Heidegger bei seinen Ausführungen. Das sei keine Selbstverständlichkeit, weil die Vereine dabei eine große Verantwortung und eine finanzielle Haftung übernehmen müssen. „Das hat uns ganz besonders überzeugt“, sagte Heidegger. Die Sportreferentin Astrid Pichler ging auf einige Details und Probleme ein, lobte den Zusammenhalt der Vereinsmitglieder und gab der Freude über das gelungene Werk Ausdruck. Alle Mannschaften, die hier gekegelt haben, zeigten sich begeistert und betonten mehrfach, das sei eine tolle Bahn, es fällt viel Holz. Den kirchlichen Segen spendete Dekan Rudolf Hilpold.

Oskar Telfser
Oskar Telfser

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