Walter Eberhöfer

In Schlinig blickt man nach vorne 

Publiziert in 41 / 2020 - Erschienen am 26. November 2020

SCHLINIG - Die Coronavirus-Krise hat den Sport hart getroffen. Auch in Schlinig, einem Mekka der Langlauf-Szene im Vinschgau, herrschte lange Stillstand. „Im Frühjahr fielen zahlreiche Rennen aus, unter anderem im Südtirol Cup“, so Walter Eberhöfer. Der Burgeiser, der im Südtiroler Wintersportverband als Langlauf-Verantwortlicher fungiert, ist beim ASC Sesvenna im Ausschuss tätig. Er betont: „Aber auch in schwierigen Zeiten gibt es schöne Erfolge. Etwa die Einberufung des jungen Schlinigers Björn Angerer in die erweiterte Nationalmannschaft ‚Interesse nazionale‘ und die Aufnahme in die Polizeisportgruppe“. Neben Angerer wurde heuer übrigens auch die 19-jährige Laaserin Sara Hutter, die für den ASC Prad startet, in dieses erweiterte Nationalteam und die Polizeisportgruppe aufgenommen. Die Vorbereitungen für die kommende Langlaufsaison begannen in Schlinig wie gewohnt im Frühsommer mit den Trainingseinheiten auf dem Trockenen. Trainerin Klara Angerer arbeitete dreimal wöchentlich mit den Nachwuchsportlern. Aufgrund der sich aktuell stetig verändernden Situation mussten bereits italienweit mehrere Rennen, bei denen auch heimische Athleten mit dabei gewesen wären, abgesagt werden. Beim ASC Sesvenna freut man sich in dieser Saison vor allem auch auf die Landesmeisterschaften am 9. und 10. Jänner in Schlinig. Ein Dank gehe in diesen schwierigen Zeiten vor allem auch an die Sponsoren.

Michael Andres
Michael Andres
Vinschger Sonderausgabe

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