Die 1. Division der SPGM Schlanders Kastelbell Raiffeisen

Kampfgeist wurde nicht belohnt

Publiziert in 13 / 2019 - Erschienen am 9. April 2019

Schlanders - Die Mädchen der U13 SPGM Schlanders Kastelbell Raiffeisen, die in der Rückrunde die Eccellenza bestreiten, hatten in den letzten Wochen wichtige und schwierige Spiele. Gleich zwei Mal trafen sie auf den Tabellen-
ersten Volleytime White aus Bozen. Beim Heimspiel verloren sie in einem spannenden Spiel in 3:1 Sätzen (22:25, 25:21, 17:25, 15:25). Selbst der gegnerische Trainer lobte die Arbeit der Trainerin Giorgia Pazzaglia in höchsten Tönen. Am Sonntag beim Rückspiel gewannen wiederum die Boznerinnen in 3:0 Sätzen (22:25, 19:25 und 22:25). Es zeigte sich in beiden Spielen, dass die Mannschaft/Frauschaft mit den Besten durchaus mithalten kann. Dann ging es weiter nach Tramin, wo die Mädchen gegen den ASV Tramin eine äußerst bittere Niederlage einstecken mussten. Nachdem sie den ersten Satz souverän mit großem Vorsprung 25:16 gewinnen konnten, verloren sie die folgenden drei Sätze knapp, alle drei 25:22. Dabei sei angemerkt, dass der vereinsinterne Schiedsrichter bei entscheidenden Punkten äußerst diskutable Entscheidungen traf. Nichtdestotrotz hätten unsere Mädchen dieses Spiel früher für sich entscheiden können und müssen. Beim Auswärtsspiel gegen den starken Gegner SSV Bozen gingen die Mädchen gleich von Beginn an beherzt und kämpferisch ans Werk und waren den Gegnerinnen auch ebenbürtig. Beide Mannschaften schenkten sich nichts: den ersten Satz gewann Schlanders mit 26:24, den 2. und 3. Satz gewann der SSV Bozen U13 mit 25:17 bzw. 25:16 und den 4. Satz sicherten sich wieder die Schlanderser Girls mit 25:17. Den entscheidenden 5. Satz holten sich in diesem überaus spannenden Match die Boznerinnen mit 15:9 und siegten so mit 3:2 Sätzen. Vorletzten Samstag dann konnte Trainerin Giorgia Pazzaglia den lang ersehnten Sieg vor heimischem Publikum gegen den SSV Bruneck mit 25:13, 25:15 und 25:13 feiern. Anmerkung: Beim letzten Bericht über das Team der U13/U 14 haben wir bei den Betreuern vergessen Tamara Eder zu erwähnen. Dies sei hiermit nachgeholt.  

1. Division 

Die Volleyballdamen der 1. Division der SPGM Schlanders Kastelbell Raiffeisen bestritten vorletzte Woche 2 Spiele. Eines auswärts gegen VT S. Giacomo Green, das mit 2:3 Sätzen gewonnen wurde (25:21, 24:26, 25:18, 20:25, 15:17) und am Samstag empfing man den Tabellendritten, den SSV Bozen. Das zahlreich erschienene Publikum erwartete ein phasenweise hochkarätiges Spiel. Schlanders begann etwas verhalten und Bozen zeigte kaum Schwächen, weder beim Aufschlag, beim Angriff, in der Ballannahme noch im Block. Die Mädchen hatten dem entschlossenen Spiel der Boznerinnen wenig entgegenzusetzen. So ging der Satz mit 21:25 Punkten an Bozen, trotz der lautstarken Anfeuerungen von Seiten des Publikums. In Satz 2 starteten die Schützlinge von Trainer Stefano Tarquini fulminant. Relativ schnell zog Schlanders Punkt für Punkt davon und nutzte die etwas schwächere Phase der Damen aus der Landeshauptstadt für sich. Mit souveränen 25:13 Punkten zog Schlanders mit 1:1 an Sätzen gleich. Der nun folgende 3. Satz war an Spannung kaum zu überbieten. Die Spielerinnen lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe und zogen Punkt für Punkt parallel Seite an Seite bis hin zum Stand von 22:22. Bozen machte dann aber 3 Punkte in Folge und somit den Sack mit 22:25 zu. Im 4. Satz geriet Schlanders von Anfang an ins Hintertreffen, musste zuerst einem 2:8, dann einem 15:8 Rückstand „hinterherrennen“ und schaffte es zu keiner Zeit, näher an die wieder erstarkten und etwas frischer wirkenden Bozner Spielerinnen heran zu kommen. Das kraftraubende Spiel schien sich auch auf die Konzentration auszuwirken, etliche Fehler schlichen sich ein, wie vergebene Ballangaben oder gar einige Schmetterbälle landeten im Netz. Bozen gab sich keine Blöße mehr, obwohl Schlanders tapfer um jeden Punkt kämpfte, aber Bozen war punktemäßig einfach zu weit weg, als dass Schlanders noch einmal gefährlich werden konnte. Der Endstand im 4. Satz mit 15:25 war denn auch die logische Konsequenz.

Redaktion

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