Fanklubpräsident Rudi Mazagg, Generalkonsul von Mailand, Wolfgang Spadinger, Kuratoriumsmitglied des SK Rapid, Andreas Kiesswetter, und Fanklub-Vizepräsident Günther Facchinelli.
Mit 18 Mann reiste der Südtiroler Rapid Wien Fanklub ins legendäre San Siro Stadion und beteiligte sich auch an der tollen Choreographie im Rapid-Sektor.

Mailand war trotzdem eine Reise wert

Pro Rapid zu Gast beim Österreichischen Generalkonsul von Mailand

Publiziert in 13 / 2019 - Erschienen am 9. April 2019

Mailand/Vinschgau - Viel vorgenommen hatten sich die 18 mitgereisten Fans des Ersten Südtiroler Rapid Wien Fanklubs kürzlich im Europaleague-Rückspiel gegen Inter Mailand. Es galt dabei nach einem 0:1 im Rückspiel das schier Unmögliche möglich zu machen und im Kampf um den Aufstieg in das Achtelfinale den großen Favoriten noch in Schwierigkeiten zu bringen. Über 5.000 Fans aus Wien sorgten für den gewohnt lautstarken Rückhalt über die gesamte Spielzeit hindurch. Mit einer prächtigen Choreographie setzten die Grün-Weißen wie schon beim Hinspiel in Hütteldorf aus fantechnischer Sicht auch auf europäischer Ebene wieder einmal ein großes Ausrufezeichen. Der Südtiroler Rapid Wien Fanklub durfte sich an diesem Tag nicht nur auf das alt ehrwürdige Giuseppe Meazza Stadion freuen, sondern man stattete auch dem Österreichischen Generalkonsul von Mailand, Wolfgang Spadinger, in seiner Residence in der Mailänder Innenstadt einen Besuch ab. Wolfgang Spadinger fungiert bereits seit dem 11. November 2016 als Ehrenmitglied des heimischen Fanklubs. Nach dem ersten Auftritt von Pro Rapid auf internationaler Bühne im 
Europaleague-Spiel gegen Sassuolo am 03. November 2016 in Reggio gratulierte der Generalkonsul der Südtiroler Delegation für den dortigen Auftritt. Diese Ehrenmitgliedschaft soll damals wie heute die Sportbeziehungen zwischen Österreich und Südtirol mit diesem, wie Wolfgang Spadinger passend beschreibt, „besonderen Pilotprojekt“, unterstreichen. Der Fanklub Pro Rapid nahm die Einladung des Generalkonsuls natürlich gerne an und man lernte sich bei einem offiziellen Umtrunk direkt vor dem Spiel zum ersten Mal persönlich kennen und tauschte sich vor allem in Sachen Fußball, aber auch zu aktuellen Südtiroler Themen, in geselliger Runde aus. Als kleines Dankeschön für die Einladung überreichten die Südtiroler Rapidler dem Generalkonsul nicht nur einen guten Tropfen aus der Heimat, sondern auch den hauseigenen Fanklubschal sowie einen Fanklubpullover. Der erste Südtiroler Rapid Wien Fanklub möchte sich auf diesem Wege natürlich nochmals sehr herzlich beim Österreichischen Generalkonsul von Mailand für seine großzügige Einladung bedanken. „Man sieht, dass die Arbeit unseres Fanklubs geschätzt und respektiert wird. Dies sehen wir auch immer wieder in Wien direkt, da uns der Klubservice des SK Rapid Wien, vor allem im Namen des dortigen Verantwortlichen Andy Marek, der übrigens auch Ehrenmitglied in unserem Fanklub ist, für jegliche Anliegen unsererseits immer ein offenes Ohr hat und uns in Sachen Kartenorganisation immer behilflich ist“, freut sich der Fanklubpräsident. Das Spiel in Mailand selbst gestaltete sich nach zwei frühen Toren der Heimmannschaft ernüchternd. Zwar peitschten die 5.000 Fans ihr Team lautstark nach vorne, dennoch war der Klassenunterschied deutlich zu erkennen. Die beiden letzten Tore in den letzten 10 Minuten waren dann nur noch Ergebnismakulatur. „Schade, dass die erhoffte Sensation gegen dieses Kaliber ausgeblieben ist, dennoch nehmen wir die atemberaubende Stimmung unserer Kurve im San Siro natürlich als schöne Erinnerung gerne mit, aber auch unser Besuch beim Generalkonsul war für uns alle eine tolle Erfahrung“, so Rudi Mazagg abschließend. 

Redaktion
Vinschger Sonderausgabe

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