Ein 360°-Badminton-Tag auf dem Watles.
Mals rief und es flogen Federbälle

Mals rief und Federbälle flogen

Aus sechs Nationen zogen Badminton-Spieler in den Malser Sommer.

Publiziert in 30 / 2019 - Erschienen am 10. September 2019

Mals - Als „Vola in Estate“ kennt man inzwischen Italiens größtes Badminton-Camp. Man stelle sich vor, es würde als „Badminton-Sommer-Trainingslager“ ausgeschrieben. Nicht nur Italiener und Malteser wären schockiert, auch den angelsächsisch ausgerichteten Belgiern, Holländern, Briten und Indern würde die Sprache im Hals stecken bleiben. Aber die Malser Gastgeber haben es wieder geschafft, auch mit dem 4. Camp eine spezielle Malser Philosophie umzusetzen. Zwischenmenschliche Beziehungen waren wieder wichtiger als Stellungsfehler am Badminton-Netz. Damit der Malser Sommer wieder der herzliche Sommer unter der Schirmherrschaft des italienischen Badminton-Verbandes wurde, haben sowohl die Vinschgauer Stromgesellschaft VION, als auch die Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse VI.P großzügig beigetragen. Dass die Technik der fast 90 Teilnehmer trotzdem nicht zu kurz kam, dafür sorgten 8 Trainer aus England, Italien, den Niederlanden und Deutschland mit 8-Stunden-Tagen in der Mittel- und Oberschul-Halle. Auch das Kraftniveau vor allem der Athleten von nationalem Interesse blieb erhalten. Dafür leitete Stefan Dilitz die Trainingseinheiten im Kraftraum. Was wäre ein Malser Camp ohne die Ausflüge ans „Obervinschger Meer“ in Reschen und auf den Erlebnisberg Watles?

Günther Schöpf
Günther Schöpf

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