Sie zogen die Fäden: Egon Eberhöfer (links) und Martin Stricker
Markus Stricker war für den letzten Wechsel vor dem Ziel zuständig.
Die süße Verpflegungsstelle eröffnete das Geburtstagskind Georg Altstätter persönlich.
Eberhöfer erklärt dem FISI-Delegierten den Streckenverlauf Richtung Zufall und Mut-Spitze.

Mehr als eine Hundertschaft für die „Trophy“

Publiziert in 9 / 2019 - Erschienen am 12. März 2019

Martell - Die 12. Marmotta Trophy ist Geschichte. Viel Zeit bleibt Organisatoren und freiwilligen Helfern nicht sich zu erholen. Viele von ihnen werden beim Biathlon-Großereignis vom 11. bis 17. März wieder zur Stelle sein müssen. Nur durch einen beispielhaften Zusammenhalt vom ersten Bürger Georg Altstätter bis quer durch die Dorfgemeinschaft gelang und gelingt es seit mehr als einem Jahrzehnt, Wintersport auf hohem Niveau in Martell zu bieten. Trophy-Rennleiter Egon Eberhöfer hat zusammen mit Streckenchef Peter Altstätter, Einsatzleiter Roman Eberhöfer und mit Andrea und Josef Stricker in der Funkzentrale 130 Helfer, davon 85 Bergretter, im Einsatz koordiniert. An die 20 Helfer seien im Start- und Zielraum tätig gewesen, berichtete Eberhöfer, als er versuchte, den komplizierten Einsatzplan zu erklären. 52 Streckenposten waren zu besetzen, 9 davon doppelt.  Auf der Strecke unterwegs waren neben dem BRD Martell, die CAI Rettungsdienste CNSAS von Martell, Taufers im Münstertal, Trafoi, Sulden, Eppan, Langtaufers und Meran, die Bergrettung von Eppan, Lana, Sarntal, Latsch, Schlanders, Laas und das Weiße Kreuz. Im Einsatz standen der Sportverein Martell, die Sektion Skitour Martell, Helfer aus Bischofshofen, die Finanzpolizei Schlanders, die Carabinieri von Martell, die Gemeindepolizei Latsch und viele private Helferinnen und Helfer. Die jeweils 3 Zugeteilten an den Wechselzonen auf der „Mut“, am Aufstieg zur Marmotta, auf der Moräne an der Martellerhütte, auf dem Hohenferner, bei der Staumauer, an der langen Rinne und dann kurz vor dem Ziel mussten auch das Reglement für Mannschafts-Bewerbe beherrschen. Sie behielten nebenbei die Übersicht und gaben an die Zentrale die jeweilige Position des Schlussläufers durch. Für Notfälle waren 3 Erste Hilfe-Stationen eingerichtet. An der Zufallhütte stand der Rettungshubschrauber bereit. Ungefähr 60 Personen waren im Funknetz unterwegs, erzählte Eberhöfer, dem es nicht nur um das Wohl der Teilnehmer, sondern auch der Helfer ging. „Gottseidank hatten wir nie schwere Unfälle“, meinte er erleichtert.

Günther Schöpf
Günther Schöpf

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