Michael Schwienbacher (vorne, in Rot) beherrschte nicht nur den „Luftraum“, sondern scheute auch den Bodenkampf nicht. Bei Martin Gander (rechts) kamen wenig Bälle an.
Fabian Trenkwalder (in Rot) prägte das Morterer Spiel im vorderen Mittelfeld.

Morter ist dran an der Spitze

Publiziert in 37 / 2019 - Erschienen am 29. Oktober 2019

Morter - 3. Amateurliga, 8. Spieltag, Samstag, 26.10.19 - Nach der 3:0-Niederlage führt der ASV Prad nur noch durch das bessere Torverhältnis vor dem punktegleichen ASV Morter. 16 Minuten lang schien der Prader Angriff im Plimastadion für klare Verhältnisse sorgen zu können, als überfallartig Morter im gegnerischen Strafraum auftauchte. Ein frei stehender Johannes Höllrigl ließ Mohammed El Hamoussi im Tor der Gäste keine Chance. Danach entwickelte Morter eine Fähigkeit, von der jeder Trainer träumt: Trotz Führung legte man sich nicht auf die faule Haut. In der 24. Minute wurde Spielmacher Fabian Trenkwalder im Strafraum zu Fall gebracht. Er sorgte selbst für das 2:0. Prad versuchte zu reagieren, zuerst durch einen Kopfball von Jonas Gander, dann durch den Pfostentreffer durch Martin Gander. Morter schien aber aus seiner 1. Niederlage in Ulten gelernt zu haben und war auf der Hut. Auch in der 2. Hälfte fand die Prader Verteidigung kein Rezept gegen Höllrigl, Trenkwalder und Alex Tscholl. Es war der quirlige Tscholl, der nach eindrucksvollem Passspiel, in der 48. Minute den 3. Treffer erzielte. Eher ratlos sahen sich die spielstarken Prader Stürmer um Martin Gander einem Verteidigungswall um Manuel Schwienbacher und René Stecher gegenüber. Ein Freistoß an die Latte war das letzte Prader Lebenszeichen durch Jonas Gander.

Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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