Roy Mulder

Roy Mulder: „Ich schaffe alles!“

Publiziert in 9-10 / 2021 - Erschienen am 18. März 2021

Mals - Der Haupttrainer des ASV Badminton Mals heißt nun seit wenigen Wochen Roy Mulder. Er ist 25 Jahre alt, stammt auch aus den Niederlanden wie sein Vorgänger Henri Vervoort und ist insgesamt seit drei Jahren in Mals. Er wird auch das Schulprojekt Badminton an der Sportoberschule in Mals als Trainer leiten. 

der Vinschger: Roy, vom Co-Trainer zum Haupttrainer? Eine neue Herausforderung! Wie werden Sie diese angehen?

Roy Mulder: Mit meinem Motto.

Welches?

„Ich schaffe alles“. Man muss positiv an die Sachen herangehen, besonders an neue Aufgaben. Zum Glück habe ich Henri gehabt, von dem ich sehr viel lernen durfte. Bei ihm möchte ich mich auch ganz herzlich bedanken! Bewährtes werde ich weiterführen und Neues wagen. 

Zum Beispiel?

Der Verein ist sehr gut aufgestellt in der Organisation und mit mehreren sehr guten Spielern und Spielerinnen. Das gilt es weiterzuführen. Wir sind wie eine große Familie, wo gegenseitige Hilfe gefragt und gelebt wird. Badminton sollte dennoch an Bekanntheit dazu gewinnen. Aber auch der sportliche Einsatz muss passen. Ich selbst spiele Badminton, seit ich acht Jahre alt bin. In den Niederlanden ist Badminton bekannter als in Italien.  Als ich die Trainerausbildung in Dänemark absolviert hatte, habe ich Henri kennengelernt und so bin ich nach Mals gekommen, und ich konnte Kontakte mit Claudia (Nista, Anmerkung der Redaktion) knüpfen.

Sie sind noch sehr jung, fühlen Sie sich hier in Mals wohl?

Ja, obwohl ich in der Nähe von Amsterdam zuhause bin, gefällt es mir hier in Mals ganz gut. Ich spreche nun auch relativ gut Deutsch, aber der Vinschger Dialekt macht mir schon ein wenig zu schaffen manchmal (lacht).

Das kann man gut nachvollziehen. Sie studieren nebenbei noch an der Uni in den Niederlanden? Stimmt das?

Ja, ich bin im letzten Jahr, dann schließe ich das Studium Sport- und Unternehmens-Management ab. Das habe ich zumindest so vor (schmunzelt). Momentan ist eh alles online, für mich hat Corona diesbezüglich etwas Positives.

Das passt wiederum gut zu Ihrem Motto. Dann wünschen wir Ihnen weiterhin viel Freude am Badminton und eine gute Hand als Haupttrainer des ASV Badminton Mals.

Daniela di Pilla
Daniela di Pilla

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