0:1 für Mals. Wenn Körper sprechen: Thomas Rainer ließ sich von Benjamin Spiess beglückwünschen (in Schwarz), Thomas Janser war genervt, Simon Hanny enttäuscht und Kapitän Manuel Schwienbacher hörte einen Vorwurf (v.r.).
Rettete einen Punkt für den ASV Morter: Max Greis, Standardspezialist

Sturmlauf gegen Nervenstärke

Publiziert in 37-38 / 2021 - Erschienen am 9. November 2021

Morter - 2. Amateurliga, 9. Spieltag, Samstag, 30.10.21 - Die Malser waren zum Stürmen angetreten. Der Drang nach vorn war unübersehbar und prägte fast über die ganze erste Spielhälfte. Die Truppe um Kapitän Paul Noggler schaffte es immer wieder, für jeden Angriffszug viele Spieler zu mobilisieren. Unterstützt wurde er von Jonas Steck, dem 17-jährigen, ballstarken Verteiler im Mittelfeld. Schon in der 14. Minute musste Torwart Thomas Janser über sich hinauswachsen, um Morter vor einen Rückstand zu bewahren. 10 Minuten später gelang dann Thomas Rainer der Führungstreffer für Mals. Morter zeigte in dieser Phase Nervenstärke und hatte seine Chancen. Die größte hatte Kapitän Johannes Höllrigl. Sein Elfmeter endete aber am Pfosten. Die 2. Spielhälfte war ausgeglichener. Morter spielte weiterhin in die Breite und die Malser Verteidigung hatte weiterhin Zeit, sich zu organisieren. Temperamentvolle Wortmeldungen zwischen Schiri und Trainer und Wehgeschrei gefoulter Spieler ließen Hektik aufkommen. Umstritten war ein Foul an der Malser Strafraumgrenze. Max Greis setzte seinen „Kunstschuss“ in der 66. Minute knapp unter die Latte zum Ausgleich. 

Günther Schöpf
Günther Schöpf

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