Im Bild (v.l.): VSS-Geschäftsführer Daniel Hofer, stellvertretender Vizepräsident des FIGC Autonome Fußball-Landeskomitee Südtirol Günther Pföstl, VSS-Schiedsrichterobmann Walter Dibiasi, Präsident des FIGC Autonome Fußball-Landeskomitee Südtirol Klaus Schuster, VSS-Obmann Günther Andergassen und VSS-Fußballreferent Andreas Unterkircher.

„Synergien nutzen und gemeinsam Herausforderungen angehen“

Publiziert in 3-4 / 2021 - Erschienen am 4. Februar 2021

Südtirol/Vinschgau - Der Verband der Sportvereine Südtirols (VSS) und das FIGC Autonome Fußball-Landeskomitee Südtirol wollen in Zukunft verstärkt zusammenarbeiten. Zudem wollen die beiden Verbände die großen Herausforderungen, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind, gemeinsam angehen. Darauf einigten sich die Spitzen der beiden Verbände beim jüngst stattgefundenen gemeinsamen Treffen. Sowohl der neugewählte Präsident des FIGC Autonomen Fußball-Landeskomitee Südtirols, Klaus Schuster, als auch der Obmann des Verbandes der Sportvereine Südtirols, Günther Andergassen betonten gleich zu Beginn des Treffens die Gemeinsamkeiten. Beide Verbände wollen den Fußballsport in Südtirol voranbringen und beiden liegt besonders die Jugendarbeit am Herzen, wie Günther Pföstl, stellvertretender Vizepräsident des Autonomen Fußball-Landeskomitees, und der VSS-Fußballreferent Andreas Unterkircher feststellten. „Wir betrachten uns nicht als Konkurrenten, es geht vielmehr darum, gemeinsame Synergien zu nutzen“, lautete der einhellige Tenor. Positive Beispiele dafür gibt es bereits heute, so etwa im Schiedsrichtersektor, wie VSS-Schiedsrichterobmann Walter Dibiasi darlegte. Nun gehe es darum, die Zusammenarbeit im Interesse der Vereine zu verbessern und zu stärken. „Ich denke da etwa an die Traineraus- und -weiterbildung, die Koordination der Nachwuchs-Förderzentren“, erklärt Günther Andergassen und stößt dabei auf Zustimmung des Fußballverbandes. Bereits in naher Zukunft wollen sich die Verantwortlichen erneut treffen, um diese Punkte voranzutreiben. „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, den Fußballvereinen in Südtirol, ein attraktives Angebot bieten zu können und vermehrt als Ansprechpartner für die Vereine da zu sein“, so VSS-Geschäftsführer Daniel Hofer. Dies gilt selbstverständlich auch für die auftretenden Problematiken rund um die Corona-Pandemie. Klaus Schuster: „Mit der Entscheidung der Landesregierung vom 26. Jänner, restriktivere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wieder einzuführen, ist es nun schwierig, wie eigentlich vorgesehen, die Trainingseinheiten in individueller Form und im Freien zu erlauben. Es ist uns bewusst, dass für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die vielen Vereine diese Zeit schwere Auswirkungen nach sich zieht, dies auf die Vereinstätigkeit, aber auch auf die Motorik und Bewegungsdrang unseres Nachwuchses. Es ist unser Anliegen und unsere Absicht, sobald es die Situation zulässt, die Trainingseinheiten in Individualform und im Freien wieder zu ermöglichen.“

Redaktion

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