Mechaniker „Bingo“ Untersalmberger mit Werner Gurschlers Skoda Fabio

Und wie er wieder mitmischt

Publiziert in 34 / 2019 - Erschienen am 8. Oktober 2019

Laas/Maggiora - Werner Gurschlers Absicht war klar: den Karren, der nur Probleme schaffte, verkaufen und Abstand gewinnen. Abstand zum Hobby „Autocross“. Gesagt. Getan. Doch die crossfreie Zeit währte nur kurz. Was man im Blut hat, hat man im Blut. Und das ist bei Gurschler eindeutig Autocross. Es mussten Nägel mit Köpfen gemacht werden. Er setzte auf einen „Skoda Fabia Turbo“ und vertraute auf sein Team. Die nächstgelegene Herausforderung war das letzte Rennen von 8 zur Europameisterschaft im piemontesischen Maggiora. Vor Tausenden Zuschauern hatte Gurschler schon bei den „Warm up“-Runden in der „Offroad-Arena“ ein gutes Gefühl. Rang 8 in der Startaufstellung war respektabel. Schon im 1. Zeitlauf überraschte er sich selbst mit Platz 2. Ein 2. Rang wurde es auch im 2. „Head“ und dann die Überraschung für alle, die nicht mit dem „Altoatesino“ gerechnet hatten: Werner Gurschler siegte im 3. Zeitlauf. Damit stand er im Finale und dort in der 1. Reihe. Dass er jedes Mal beim Start einige Meter verloren hatte, machte ihn natürlich skeptisch. Es dürfte der „Startcontrol“ gewesen sein, meinte er. So legte er im Finale alles andere als einen Glanzstart hin. Es wurde dramatisch, als es zu einer Kollision mit einer deutschen Fahrerin kam, die ihren Citroen nach vorne durchboxen wollte. Auf Platz 3 abgedrängt hatte der Laaser dann aber Glück. Er wurde zum lachenden Zweiten. Eine Kollision zwischen dem führenden Russen Matvey Furazhkin und einem nachfolgenden Tschechen, der disqualifiziert wurde, ermöglichte Gurschler den Podiumsplatz. „Es war schon deswegen ein erfolgreicher Tag für mich, mein Team und den Sponsoren, weil wir auf diesen Auftritt hin zu einem ‚Autocross-Event‘ nach Sardinien eingeladen wurden“, erzählte ein zufriedener Werner Gurschler.

Günther Schöpf
Günther Schöpf
Vinschger Sonderausgabe

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