Prad – Fünf Vertreter konnte die Liste „Für Prad“ 2005 auf Anhieb in den Gemeinderat entsenden. Eine Vertretung im Ausschuss gestand die Mehrheitspartei der Liste damals nicht zu, „aber vielleicht wird es dieses Mal möglich, denn es muss eigentlich möglich sein“, sagte Karl Bernhart, der Bürgermeisterkandidat der Liste, bei der Vorstellung der Kandidaten/innen und des Wahlprogramms am 22. April im Lehrsaal der Feuerwehrhalle. Über 80 Bürger waren gekommen, darunter auch etliche SVP-Vertreter.
„Wer sich für die Gemeinde einbringen will, soll das auch dürfen. Bisher geschah dies leider nur teilweise. Alle guten Köpfe einer Gemeinde sollen ihren Beitrag leisten dürfen“, so Karl Bernhart weiter. Auf der Liste „Für Prad“ scheinen neben dem Bürgermeisterkandidaten und den bisherigen Räten Udo Thoma (Lehrer) und Wunibald Wallnöfer (Arzt) noch 13 weitere Namen auf: Anna Nigg Stillebacher (Bäuerin), Tobias Stecher (Student), Arnold Gander (Pensionist), Adelina Wallnöfer (Lehrerin), Christoph Wunderer (E-Werk-Mitarbeiter), Annegret Rück (Lehrerin), Corrado Morelli (Geologe), Margot Tanzer (Sekretärin), Adalbert Theiner (Unternehmer), Peter Pobitzer (KFZ-Mechaniker), Martin Andres (Magazineur), Dietmar Raffeiner (Behindertenbetreuer) und Norbert Kofler (Tischler). Wunibald Wallnöfer blickte auf 5 Jahre Oppositionsarbeit zurück. Eine Opposition brauche es in jeder Gemeinde, sie sei das Salz in der Suppe. Die Opposition kontrolliere nicht nur die Arbeit der Verwalter, sondern fördere die offene Diskussion im Gemeinderat, trage dazu bei, dass „heiße Eisen“ auf den Tisch kommen, dass Alternativen aufgezeigt werden und dass die Regierungspartei nicht alle ihre Vorhaben und Beschlüsse stromlinienförmig durchsetzen kann.