Einstimmig für Neuanfang auf Tarscher Alm
Publiziert in 4 / 2008 - Erschienen am 6. Februar 2008
Tarsch/Tarscher Alm - Es ist Zufall, aber es könnte zum guten Omen werden. Die Pioniere des Latscher Skicenters hatten einst mit dem Satz „vom Skifahren am Hasenohr zum Schwimmen im Hallenbad“ geworben. Nun haben ausgerechnet die Betreiber des eben erst eröffneten, erneuerten Hallenbades das verschneite Hasenörl, den Latscher Hausberg, als Hintergrund ihrer Werbeplakate gewählt.
Seit Mittwoch, 30. Jänner 2008, scheint die Vorstellung des Skifahrers, der sich auf der Tarscher Alm vergnügt und sich anschließend im „Whirlpool“ entspannt, gar nicht mehr so weit entfernt. Es soll eine ausgesprochen positive Stimmung geherrscht haben, wurde mitgeteilt, als die fünf Mitglieder der Fraktionsverwaltung Tarsch unter dem Vorsitz von Ernst Sachsalber mit den Gebrüdern Markus und Kurt Ortler, Sportreferent Walter Theiner, Liquidator Lothar Agethle und Berater Franz Rinner zusammentrafen. Die Separatverwalter wurden genauestens über die Vorstellungen des möglichen Investors aus Spanien informiert. Dabei kristallisierten sich als Grundvoraussetzungen heraus: der Bau einer Rennpiste, die Sicherung der Wasserversorgung für die Beschneiung und die Möglichkeit, Trainingsgruppen an Ort und Stelle unterzubringen. Dafür würde nicht nur der Sommer-, sondern auch der normale Skibetrieb wieder aufgenommen und längerfristig die Erneuerung des Zubringerliftes in Angriff genommen. Bei der anschließenden Sitzung des Fraktionsrates wurde das Konzept einstimmig gut geheißen. Über die Detailfragen in Bezug auf die Entschädigungen des Grundeigentümers, über zukünftige Pistenführung und Wasserversorgung soll demnächst auf der Grundlage der vom Bauernbund erstellten Richtlinien verhandelt werden.
Günther Schöpf