Im Bild (v.l.): archeoParc-Leiterin Johanna Niederkofler, Kulturreferent Otto Rainer, Landesrätin Rosmarie Pamer, Bürgermeister Peter Grüner, Familienreferentin Karin Gartner und die Referenten Erika Kinsele und Lukas Rainer.
Ferienbetreuung „Kindersommer Schnals“ im archeoParc in Unser Frau.

10 Jahre Ferienbetreuung im Steinzeithaus

Landesrätin Rosmarie Pamer und Bürgermeister Peter Grüner zu Besuch beim Schnalser Kindersommer.

Publiziert in 16 / 2026 - Erschienen am 8. September 2026

Unser Frau - Unlängst begrüßte der archeoParc Schnals Museumsverein mehrere Vertreter des Familienressorts und der Gemeinde Schnals. Anlass für den Besuch war die Ferienbetreuung, die der Verein seit nunmehr 10 Jahren am Museumsgelände im Auftrag der Gemeinde organisiert, wobei die Familienagentur eine Kofinanzierung leistet. Bei einem Rundgang konnten sich Landesrätin Rosmarie Pamer und Bürgermeister Peter Grüner zusammen mit der Schnalser Familienreferentin Karin Gartner und weiteren Vertretern der Gemeinde ein Bild des Angebotes machen. „Der Kindersommer Schnals ist ein wertvolles Angebot, auf das die Gemeinde stolz sein kann“, sagt Pamer und ergänzt, dass dieses eine Bereicherung über die Gemeindegrenzen hinaus sei.

Insgesamt rund 1.500 Kinder 

„In 10 Jahren gab es im archeoParc 50 Wochen Ferienbetreuung, welche insgesamt 1.500 Kinder besucht haben“, berichtet Familienreferentin Karin Gartner. „Was vor 10 Jahren als Notlösung und mit einer kleinen Gruppe begann, ist zu einem fixen Element der Ferienbetreuungsangebote in unserer Region geworden“, so Gartner weiter. „Vielen Dank an die Ideatorin, an unser Team und an die Gemeinde. Und vor allem an die Eltern - für ihr Vertrauen in die Kinder und in uns“, ergänzt die Direktorin des Museumsvereins, Johanna Niederkofler, die die natur- und kulturpädagogische Betreuung mit ihrem Team koordiniert. Vor zwei Jahren konnten die Gemeinde Schnals und der Museumsverein ein zusätzliches Betreuungsangebot mit Fokus Werken in den Allerheiligen-Ferien ins Leben rufen, und zwar die Kinderwerkwoche. Demnächst kommt es möglicherweise zu einem Nachmittagsangebot und einem Angebot für die Faschings- oder Osterferien mit anderen Schwerpunkten.

Breites Interesse für Ausbau des Angebotes

Die Gemeinde und der Museumsverein haben im Frühling eine Bedarfserhebung durchgeführt, aus der sich über das gesamte Gemeindegebiet Interesse an einem umfassenden Ausbau des Betreuungsangebotes im Vorschul- und im Pflichtschulalter sowie an Schul- und an Ferientagen ableiten lässt. „Nur auf den ersten Blick überrascht, dass sich mehrere Schnalser Eltern ein Betreuungsangebot für die Samstage wünschen. Im Tourismussektor ist der Samstag ein wichtiger Arbeitstag“, sagt Peter Grüner, Bürgermeister und Vorsitzender des Museumsvereins. Derzeit gibt es für die Gemeinde keine Möglichkeit, für ein Betreuungsangebot an Samstagen eine Kofinanzierung aus dem Budget der Familienagentur zu erhalten. Vielleicht finden die Landesrätin Pamer und ihr Team hierfür eine Lösung. Weitere Themen des Treffens waren der archeoParc als Ausflugsziel von Feriengruppen der Region, deren Anreise mit den oft ausgelasteten öffentlichen Linienbussen sowie der Euregio-Family-Pass. Dieser stellt für den Museumsverein eine geschätzte Möglichkeit dar, Familien aus Südtirol, Tirol und aus dem Trentino maßgeschneidert ermäßigte Tickets zukommen zu lassen: Jeden Sonntag besuchen Familien mit dem Euregio-Family-Pass den archeoParc und den „campus transhumanza“ für 5 Euro pro Kopf.

Redaktion

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