Ampel auf der Töll ist Geschichte
Töll - Am 7. August wurde die neue Radweg- und Fußgängerunterführung auf der Töll eröffnet und die Ampelanlage außer Betrieb gesetzt. Gemeinsam mit den Bürgermeistern Alois Forcher (Partschins) und Felix Lanpacher Marling), der Bürgermeisterin Alexandra Ganner (Algund) sowie dem Präsidenten der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Ulrich Gamper, schaltete Landesrat Daniel Alfreider die Ampel auf der Töll aus. „Auch an diesem neuralgischen Verkehrspunkt haben wir nun eine Lösung gefunden“, freute sich Alfreider. Die Unterführung unterquert die Staatsstraße. Über eine provisorische Bailey-Brücke gelangen die Radler und Fußgänger über die Etsch und zum Radweg entlang der Landesstraße Algund. Parallel zur neuen Unterführung war in den vergangenen Monaten in enger Abstimmung zwischen den Landesabteilungen Tiefbau und Straßendienst auch der Kreisverkehr bei der Einfahrt nach Partschins gebaut worden. Im Herbst ist eine kurzzeitige Wiederaufnahme des ampelgeregelten Verkehrs notwendig, „um noch einige Anpassungsarbeiten vorzunehmen“, führte der Verfahrensverantwortliche Augustin Hueber vom Amt Straßenbau West aus. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,4 Millionen Euro. In einigen Jahren soll der nun provisorisch angelegte Abschnitt des Radweges zwischen Unterführung und Anbindung an die Algunder Landesstraße durch eine definitive Trasse ersetzt werden. Vorgesehen ist, dass die Etsch etwas weiter flussabwärts mit einer Brücke überspannt wird, sodass die Landesstraße nicht mehr überquert werden muss.