Die Dorfgemeinschaft feiert ihre „Musi“
Laatsch - „Die Musikkapelle Laatsch ist aus der wilden Faschingsmusi‘ der 1980er-Jahre entstanden. Seit der Jahrtausendwende ist sie das jüngste Kind des Verbandes der Südtiroler Musikkapellen“, erklärte Obmann Andreas Paulmichl. Alt zu werden schien den 26 Mitgliedern der Kapelle jedoch keine so große Leistung zu sein, wie jung zu bleiben. Daher der Gedanke, das 25. Bestandsjahr besonders würdevoll zu begehen. Gegründet habe man die Kapelle an einem kalten 23. Jänner 2000, feiern wolle man daher an einem Sonntag im Sommer, war die Absicht von Obmann Paulmichl und Kapellmeister Werner Brunner. Die tatsächliche Marschrichtung zur Jubiläumsfeier am Mehrzwecksaal führte dann zu den Klängen von Sepp Thalers Marsch „Schloss Leuchtenburg“ vom Dorfplatz zur Pfarrkirche St. Luzius. Unter den Festgästen vertraten die Gemeindeverwaltung Bürgermeister Josef Thurner und Marion Grass, Sozialreferentin und Ansprechpartnerin für die Fraktion Laatsch. Eröffnet hatten den Festbetrieb die „Lootscher Goaslschnöller“ unter der Führung von Yannick Sachsalber. Der handgemachte Ersatz fürs Böllern und Krachen beeindruckte. Im Festgottesdienst erinnerte Dekan Stefan Hainz an die Bedeutung einer Musikkapelle für die Dorfgemeinschaft und dankte in seinen Grußworten für die vielen Auftritte zwischen Geburt und Beerdigung. Mit schwungvollem Einsatz umrahmt wurde die Jubiläumsmesse vom Kirchenchor unter der Leitung von Franz Josef Paulmichl. Die weltlichen Grußworte mit dem vereinsgeschichtlichen Überblick und den Dankesworten an die vielen Helferinnen und Helfer durch Obmann Andreas Paulmichl gingen zum Teil im Festbetrieb unter. Ganz Laatsch war auf den Beinen. Auch die Glückwünsche des VSM Bezirksobmannes Sebastian Prieth, Reschen, und die anfeuernde Rede des Bürgermeisters fielen durch den Festtagstrubel kürzer aus.