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Drei Mal volles Haus in Goldrain

Publiziert in 4 / 2026 - Erschienen am 24. Februar 2026

Goldrain - Der große Applaus am Ende aller drei ausverkauften Aufführungen war für den Goldrainer Männerchor Vierklang die schönste Anerkennung für seine heurige Faschingsrevue „Latsch in Love“. Rund 6 Wochen lang hatten sich die Sänger mit Obmann Josef Tscholl und Chorleiter Gerhard Kühnel auf die „12. Golderner Fosnocht“ am 12., 13. und 14. Februar vorbereitet. Auf die Schippe genommen wurden im großen Raiffeisensaal im Vereinshaus in Goldrain nicht nur Landespolitiker, sondern vor allem die Mitglieder der Gemeindeverwaltung mit Bürgermeister „Barbele“ an der Spitze. Kein Blatt vor den Mund nahmen sich vor allem die „Dorfplouderer“. In ihren Sketchen „plouderten“ sie zum Beispiel über den „Heiligenschein“ auf dem Kirchplatz, den neuen Anstrich des „Regierungspalastes“, die „Hexenjagd“ am Sonnenberg mit „Irmgard zu Gamp“ und „Werner zu Ratschill“, die Gerda, die jeden Hund an seinem „Haifele“ erkennt (Latsch braucht daher keine Hunde-DNA), die Maria, die mit der Einweihung zweier Schießstände für die Sicherheit von „Latsch Vegas“ gesorgt hat, ober über die „Halbierung“ des Vizebürgermeisteramtes: Beim Didi sei eine Halbierung nicht schwer, beim „schmalen“ Manu eher schon. Auch davon, dass die Gemeinde einen Fleischautomaten aufstellen möchte, erfuhr das Publikum, oder wie „billig“ es in „Ritschis Geldladen“ ist. Nicht zu kurz kamen in den Szenen und Liedern neben Begebenheiten und Persönlichkeiten aus der Gemeinde Latsch auch Themen wie der Übertourismus am Beispiel des Drehkreuzes auf der Seceda in Gröden, die Gesundheit („bis insre Tecktr Zeit hobm, seids widr gsund“) der vegane Trend („Vegan ist das Fleisch von morgen“), die Leiden der Bauern und Bäuerinnen, die Schönheitschirurgie und weitere. Der Freiheits-Sven kam ebenso zum Handkuss, wie der Walcher-Luis („Er soll uns 12.000 Wohnungen geben, nicht 12.000 Betten“) und andere Landespolitiker/innen. Einen Sonderapplaus gab es u.a. für das Lied „Wohl ist die Welt so groß und klein.“ Das krönende Finale der gut zweistündigen Revue bestritten die Sauna-Weltmeister vom Plitsch-Platsch-Forum. Obmann Josef Tscholl dankte allen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne, der Freiwilligen Feuerwehr Goldrain, der Musikkapelle Goldrain-Morter und dem Amateursportverein Goldrain, die abwechselnd die Bewirtung übernommen haben, dem Team des Tourismusvereins, der Pianistin Andrijana Radivojevic, der Gemeindeverwaltung für die Bereitstellung des Saales und ganz besonders dem OK-Chef Harald Plörer.

Josef Laner

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