Elfriede und Burkhard Pohl
Der Jubilar Burkhard Pohl (links) mit Enkel Laurin und Hansjörg Kucera.
Die Zahl der Gäste war groß.
Klassische Musik mit dem Ensemble „Windkraft“ in der Marmorarena

Ein Hoch auf Burkhard Pohl

Publiziert in 15 / 2025 - Erschienen am 26. August 2025

Göflan - Wenn jemand mit 72 Jahren noch die Kraft und Energie hat, einen neuen und nicht gerade ebenen Weg einzuschlagen, dem fehlen drei Dinge sicher nicht: Mut, Wille und Professionalität. Reich gesegnet ist mit diesen und weiteren Eigenschaften Ingenieur Burkhard Pohl aus Kastelbell. Es war im Jahr 2007, als er die Abbaubrechte des Marmors in Göflan erwarb, die Göflaner Marmor GmbH aus der Taufe hob und in Schlanders das Firmengelände errichtete. Am vergangenen 7. August waren beim Mitterwantlbruch in Göflan aber keine Bagger, Lastkraftwagen und Marmor-Schneidegeräte zu hören, sondern traditionelle Musik der Gruppe „gramÅrtmusig“ und ein niveauvolles klassisches Konzert. Es war das fünfköpfige Ensemble „Windkraft“, das zum 90. Geburtstag von Burkhard Pohl in der eigens für diesen Anlass geschaffenen Marmorarena auf rund 2.200 Metern Meereshöhe Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Giaocchino Rossini, Ennio Morricone und weiteren Komponisten zum Besten gab. Für den Jubilar war dieses Konzert das wohl schönste Geburtstagsgeschenk. Genossen hat er es zusammen mit seiner Frau Elfriede, den Kindern Heidi, Kathrin, Peter und Michael, den Enkelkindern sowie vielen Freunden, Kunden, Bekannten, Partnern, Wegbegleitern und Ehrengästen. Der ehemalige Rai-Journalist Hansjörg Kucera hatte zuvor die Lebensleistung von Burkhard Pohl, mit dem er seit der Schulzeit befreundet ist, gewürdigt. Burkhard habe als Sportler, Techniker, Unternehmer, Bauer und Firmengründer stets viel Energie, Einsatzbereitschaft und Willenskraft an den Tag gelegt und tue dies bis heute. In diesem Ausmaß geglückt sei ihm dies alles nicht zuletzt auch dank seiner Frau Elfriede. „Ich ziehe vor der Lebensleistung von Burkhard und seiner Familie meinen Hut“, sagte Kucera. Mit Worten des Dankes und der Wertschätzung im Namen der Familie warteten Sohn Michael und Enkelkind Laurin auf und im Namen des Mitarbeiterteams der Göflaner Marmor Christoph Koch. Besonders gedankt wurde allen, die dazu beigetragen haben, dem Jubilar und allen Gästen eine außergewöhnliche, in dieser Form einzigartige und unvergessliche Feier in „weiß“ zu bescheren. Der weiße Marmor gab den ganzen Tag über den Ton an: Marmor-Cafe, Marmor-Arena, Marmor-Grill und Marmor-Führungen. Die Faszination von Burkhard Pohl für den weißen Stein ist ebenso ungebrochen wie sein Bemühen für eine möglichst umweltschonende Gewinnung und Verarbeitung des Marmors, für immer wieder neue Ansätze und für einen Einklang von Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz. 

Josef Laner

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