Es dauert noch, aber sie kommt
Grundstein für die Umfahrung von Rabland ist gelegt.
Bozen/Rabland - Am 6. März hat die Landesregierung auf Vorschlag von Daniel Alfreider, Landesrat für Infrastrukturen und Mobilität, die technischen Eigenschaften und Kosten für die Umfahrung von Rabland genehmigt. Wie Alfreider und Landeshauptmann Arno Kompatscher am 6. März vor der Presse erklärten, wurden damit die Voraussetzungen geschaffen, „um die nächsten Planungsschritte fortzusetzen.“ Derzeit führt die Staatsstraße direkt durch das Ortszentrum von Rabland und weist fast das ganze Jahr über ein hohes Verkehrsaufkommen auf: durchschnittlich sind es rund 17.000 Fahrzeuge pro Tag, zu Spitzenzeiten über 22.000. Mit dem Bau der Umfahrung kann der Durchzugsverkehr aus dem Ortszentrum verbannt werden. Die Verkehrsbelastung im Dorf wird sinken, die Lebensqualität der Bevölkerung steigen. Zudem sollen die Sicherheit und Flüssigkeit des Verkehrs erhöht werden. Alfreider: „Mit diesem Schritt schaffen wir die Grundlage, um ein seit langem erwartetes Infrastrukturprojekt zu verwirklichen. Die Umfahrung von Rabland ist Teil einer Reihe von Maßnahmen, die wir im Vinschgau zur Verbesserung der Verkehrssituation und zur Erhöhung der Lebensqualität in den Ortschaften umsetzen.“ Gemeinsam mit den lokalen politischen Vertreterinnen und Vertretern sei es laut Kompatscher gelungen, „eine gute technische Lösung für Rabland zu finden, die umgesetzt werden kann.“ Die Gesamtkosten des Vorhabens werden auf rund 75 Millionen Euro geschätzt. Die Ausschreibung der Planung soll im Sommer 2026 veröffentlicht werden. Zur weiteren Zeitleiste sagte Daniel Alfreider dem der Vinschger: „Wenn alles gut geht, wenn alle mithelfen und wenn wir die Genehmigungsphase erfolgreich über die Bühne bringen, können die Arbeiten frühestens im Laufe des Jahres 2028 ausgeschrieben werden. Die 1.425 Meter lange Umfahrung wird südlich der jetzigen Staatsstraße errichtet. Ein Teil davon (790 Meter) wird in einem Tunnel verlaufen.