„Das Krankenhaus Schlanders bleibt ein wichtiger Teil des Südtiroler Gesundheitsnetzes“, betonte Gesundheitslandesrat Hubert Messner beim Gespräch mit den Führungskräften im Krankenhaus in Schlanders.

„Gesundheitsversorgung sichern und stärken“

Publiziert in 10 / 2026 - Erschienen am 19. Mai 2026

Schlanders - Die Sicherung einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung und die Weiterentwicklung der Angebote standen im Mittelpunkt des Besuchs von Gesundheitslandesrat Hubert Messner am 14. Mai im Gesundheitssprengel und im Krankenhaus in Schlanders. Gemeinsam mit Mitarbeitenden und Führungskräften sprach Messner über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven für die Gesundheitsversorgung in Schlanders und im Vinschgau. Begleitet wurde er von Ressortchef Michael Mayr, dem Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebs Christian Kofler, Sanitätsdirektor Josef Widmann, Pflegedirektorin Marianne Siller, Bezirksdirektorin Janah Maria Andreis und Amtsdirektor Johannes Ortler.

„Krankenhaus bleibt wichtiger Teil im Gesundheitsnetz“

„Das Krankenhaus Schlanders bleibt ein wichtiger Teil des Südtiroler Gesundheitsnetzes und wird gemeinsam mit den anderen sechs Krankenhaus-Standorten weiterentwickelt“, betonte Messner. Damit solle die wohnortnahe medizinische Versorgung im Vinschgau langfristig gesichert und gestärkt werden. Mehr Prävention und ein leichterer Zugang zu Gesundheitsdiensten außerhalb der Krankenhäuser seien wichtige Ziele, unterstrich Messner. Eine zentrale Rolle spielen dabei laut dem Landesrat die Gemeinschaftshäuser als weiterentwickelte Sprengel, in denen verschiedene Berufsgruppen eng zusammenarbeiten und auch Betreuungspfade für chronische Erkrankungen angeboten werden. Aktuell wird der Sprengel Mals zum Gemeinschaftshaus ausgebaut und soll noch im Sommer in Betrieb gehen.

Positiv bewertete der Landesrat die Zusammenarbeit zwischen Gesundheits- und Sozialdiensten in Südtirol. Mit beispielsweise rund 300.000 Zugängen in den Notaufnahmen pro Jahr und durchschnittlich 536 Zugängen in der Hauskrankenpflege pro Tag stehe das Gesundheitssystem unter großer Belastung und leiste deshalb Außerordentliches, berichtete Messner und bedankte sich bei allen Mitarbeitenden im Sprengel und Krankenhaus für ihren Einsatz. „Wir sehen, was ihr leistet“, betonte der Landesrat. „Gerade der Sprengel in Schlanders ist ein gutes Beispiel für eine Struktur, die sehr viele Gesundheits- und Sozialdienste unter einem Dach vereint.“

Baueingriffe am Krankenhaus

Am Krankenhaus Schlanders sind mehrere Baueingriffe geplant. So wird die Intensivstation um sechs Betten erweitert, um mehr Kapazitäten für schwer Erkrankte zu schaffen. In der Notaufnahme werden die Zugänge und Wartebereiche angepasst. Gleichzeitig wird in medizintechnische Ausstattung investiert. Die Arbeiten sind Teil eines übergeordneten Programms zur Weiterentwicklung des Krankenhausnetzes. Ergänzend dazu laufen Instandhaltungsmaßnahmen.

Landespresseamt

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