Höhepunkt war das gemeinsame Spiel auf dem Parforcehorn.
Die JHB-Gruppe Similaun aus Schnals hat wohl den höchsten Frauenanteil unter den Bläsergruppen.
Die JHB-Gruppe Naturns
Im Bild (v.l.): Josef Köfele, immer noch aktives Mitglied der Grauner Bläser, mit Helga Stecher und Landesobmann der Südtiroler Jagdhornbläser Andreas Pircher.
Im Bild (v.l.): Benedikt Terzer und Günther Hohenegger mit dem kommissarischen Revierleiter RA Hartmann Amplatz und Gattin Elisabeth.
Abt Philipp Kuschmann zelebrierte den Wortgottesdienst.
Der Landesjägermeister überbrachte Grußworte des Jagdverbandes.
Freies Spiel der JHB-Gruppe Hirschruf aus Graun

Hörnerklang über dem Vinschgau

Publiziert in 16 / 2026 - Erschienen am 8. September 2026

Burgeis - Das Südtiroler Jagdhornbläsertreffen findet nur alle paar Jahre statt und ist deshalb für die Jagdhornbläsergruppen ein besonderes Ereignis, auch weil die Vereinigung der Südtiroler Jagdhornbläser stets einen besonderen Ort dafür wählt. Diesmal war es das wunderbare Ambiente der Fürstenburg in Burgeis, in dem sich rund 200 Jagdhornbläserinnen und -bläser von 23 Gruppen aus ganz Südtirol einfanden, um gemeinsam die Tradition der Jagdmusik zu pflegen. Nach dem gemeinsamen Eröffnungsspiel unter der musikalischen Leitung des Landeshornmeisters Sepp Pircher auf dem Burgeiser Dorfplatz und dem festlichen Einzug zur Fürstenburg feierten die Bläsergruppen und zahlreiche Ehrengäste gemeinsam einen Wortgottesdienst mit Abt Philipp Kuschmann OSB. „Euer Hörnerklang soll ein Dankgebet für die Schöpfung und die Gemeinschaft sein“, so Abt Philipp. Musikalisch umrahmt wurde der Wortgottesdienst vom Psairer Jägerchor und von der JHB-Gruppe St. Eustachius aus Mals. Der Obmann der Vereinigung der Südtiroler Jagdhornbläser, Andreas Pircher, bezeichnete in seinen Grußworten die Jagdmusik als Ausdruck von Respekt gegenüber der Kultur und der Natur sowie als lebendiges Zeichen gelebter Jagdtradition. Er konnte neben Abt Philipp Kuschmann namentlich den Landesjägermeister Günther Rabensteiner, den ehemaligen Landesjägermeister Klaus Stocker, den Geschäftsführer des Südtiroler Jagdverbandes, Benedikt Terzer, den Landeshornmeister Sepp Pircher, den Bezirksjägermeister Günther Hohenegger sowie den Vertreter der Fürstenburg, Andreas Paulmichl, begrüßen. Einen besonderen Dank richtete der Obmann an Abt Philipp, an die vielen Freiwilligen, an die Sennerei Burgeis, an die Direktorin der Fürstenburg, Monika Aondio, an den Grauner Bürgermeister Franz Prieth, an die Sponsoren sowie an die beiden Bläsergruppen Hirschruf aus Graun und St. Eustachius aus Mals und insbesondere an das Vorstandsmitglied Helga Stecher, die zum Gelingen dieser schönen Veranstaltung einen wesentlichen Beitrag geleistet haben. „Jagdmusik ist wie das Salz für die Suppe“, sagte Landesjägermeister Günther Rabensteiner.  „Wir sind stolz auf unsere 284 Bläserinnen und Bläser, die in 28 Gruppen im ganzen Land die Tradition der Jagdmusik pflegen. Allein im Vinschgau gibt es acht Jagdhornbläsergruppen, das ist beachtlich“. Benedikt Terzer bezeichnete die Jagdhornbläsergruppen als Botschafter für die Jagdkultur. „Musik spricht das Herz an, und Jagdmusik ist längst nicht mehr verstaubt, sondern hat in der Jägerschaft einen großen Stellenwert“, so der Direktor des Südtiroler Jagdverbandes. Vor und nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden interessante Führungen durch die Fürstenburg angeboten. Einzelne Jagdhornbläsergruppen unterhielten mit ihrem freien Spiel die Anwesenden. Die Bläsergruppe Schworzwond aus Latsch war für die Grillspezialitäten verantwortlich, weitere Helferinnen und Helfer sorgten an der Theke und am Kuchenstand für einen reibungslosen Ablauf.

Ingeborg Rainalter Rechenmacher

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