Latscher Kirchplatz erstrahlt neu – ohne Autos
Latsch - „Unser Kirchplatz hat nun ein ganz anderes Flair. Viele Leute nutzen die Sitzgelegenheiten, nicht nur im Gasthausbereich“, unterstreicht der Latscher Bürgermeister Mauro Dalla Barba. Vor wenigen Wochen konnten die Arbeiten zur Neugestaltung des Platzes, die im Februar dieses Jahres begonnen hatten, erfolgreich abgeschlossen werden. „Ich bin sehr zufrieden. Und auch die Resonanz ist positiv“, so Dalla Barba. Der Platz solle ein belebter Ort der Begegnung sein, ein Treffpunkt und Raum zum Aufhalten. „Die Leute erkennen den Mehrwert des Platzes, wie er sich heute präsentiert. Dass Wichtigste ist, dass sie sich wohlfühlen“, betont der Bürgermeister. Das Projekt hat eine lange, aufwendige Entstehungsgeschichte hinter sich. Das Ergebnis könne sich aber sehen lassen, freut sich Dalla Barba. Architektin Heike Pohl hatte 2023 den Ideenwettbewerb dazu gewonnen. Der Kirchplatz wurde autofrei, die acht Parkplätze verschwanden. Unter anderem neue Radparkplätze und Sitzbänke sind entstanden. Auf der östlichen Seite befindet sich ein Baum. Der gesamte Platz wurde neu gepflastert, der Zugang zur Pegger-Bar barrierefrei. Die Familie Pegger hat im Zuge der Arbeiten das historische Pegger-Haus, unter dem der Lembach vorbeiführt, trocken gelegt. Der Platz ist grundsätzlich zwar verkehrsberuhigt, die Zufahrten für die Anrainer bleiben aber freilich gewährleistet. Zudem gibt es noch einen Parkplatz für Menschen mit Beeinträchtigungen. Nicht berechtigte Personen sollten es jedoch unterlassen dort bzw. auf anderen Flächen auf dem Platz zu parken, mahnt Dalla Barba. Dies solle künftig strenger kontrolliert werden.