„Senioren haben Erfahrung und Lebensweisheit“
Die Vinschger Seniorenvereinigung im Südtiroler Bauernbund feierte in Lichtenberg ihr 30-jähriges Bestehen.
Lichtenberg - Die Senioren beginnen ihre Feste üblicherweise mit einer Andacht oder einer Messe. Anlässlich ihres Jubiläums zelebrierte Pfarrer Konrad Gasser bei strahlendem Wetter eine Feldmesse auf dem Grissemannplatz in Lichtenberg. Es sei gerade die Natur, die die Senioren ihr Leben lang in ihrer Arbeit begleitet habe, sagte der Priester, und die Senioren seien es, die stets Glaube und Tradition weitergeben. Es wurde der verstorbenen Bezirksausschussmitglieder Margareth Wellenzohn, Hermine Rechenmacher, Norbert Holzknecht und Bruno Kurz gedacht. Bezirkspräsidentin Martina Plörer und Ortspräsident Hubert Pinggera begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste unter dem Lichtenberger Schlosshügel. Ihre Dankesworte richteten sie an den Freizeitverein Lichtenberg, an die Bäuerinnen von Lichtenberg und Prad und an alle, die an der Vorbereitung des Jubiläumsfestes beteiligt waren. Martina Plörer warf einen kurzen Blick zurück auf die Gründung und Entwicklung der Seniorenvereinigung Vinschgau. Die ersten Ortsgruppen wurden 1992 gegründet und die letzte in Schluderns in diesem Jahr. Im Vinschgau gebe es nun zehn Ortsgruppen. Die Seniorenvereinigung (SV) setzt sich für die Anliegen und Interessen der Senioren in Südtirol ein. Sie umfasst rund 16.000 Mitglieder. Der Prader Bürgermeister Rafael Alber gratulierte der Seniorenvereinigung Vinschgau zu ihrem Jubiläum und erzählte den anwesenden Gästen Wissenswertes über seine Gemeinde und die Fraktion Lichtenberg. Er nannte die Landwirtschaft, den Tourismus und die Wirtschaft als wichtige Standbeine und Arbeitgeber im Dorf. Er zeigte sich stolz auf seine Gemeinde und zählte die vielen sozialen, kulturellen und wirtschaftlich interessanten Strukturen des Ortes auf. Die Landespräsidentin Theresia Agreiter Larcher und ihr Stellvertreter Hansi Weissensteiner gratulierten zum 30-Jahr-Jubiläum ebenso wie die Fraktionsvorsteher Florian Wallnöfer von Lichtenberg und Gilbert Stecher von Prad. Dieser rief die Senioren auf, die Angebote wahr zu nehmen und die verbleibende Zeit noch in Gemeinschaft und Geselligkeit zu nutzen. Der SBB-Bezirksobmann Joachim Weiss dankte dem Bezirksausschuss für ihren Einsatz für die Senioren und für die Landwirtschaft. „Erfahrung und Lebensweisheit kann ich von euch lernen!“, so der Bezirksobmann.