Bei der ersten Sitzung des neu gewählten Jugendbeirates (v.l.): Mauro Dalla Barba (Bürgermeister), Julia Tröger, Paula Oberhofer, Manuel Platzgummer (Jugendreferent), Magdalena Ungericht (Jugendzentrum „Green Turtle“), Eva Marie Gruber und Moaad Loubadi.
Am 5. Oktober traf sich der Gemeinderat von Latsch zu einem Ortsaugenschein im neuen Jugendraum in Morter.

Sprachrohr für die Anliegen junger Menschen

Publiziert in 19 / 2026 - Erschienen am 20. Oktober 2026

Latsch - Die Anliegen und Themen, die junge Menschen in der Gemeinde Latsch und im gesamten Vinschgau beschäftigen, standen im Mittelpunk des ersten Treffens des neu gewählten Jugendbeirates der Gemeinde Latsch. Der Jugendbeirat hat eine beratende Funktion. Er bringt die Wünsche, Vorschläge, Ideen, Anregungen und Sichtweisen der Jugendlichen in die Arbeit der Gemeindeverwaltung ein. Wenn Maßnahmen oder Projekte anstehen, die den Jugendbereich betreffen, soll der Jugendbeirat im Vorfeld der entsprechenden Entscheidungen angehört werden. Dem Beirat, der für 3 Jahre im Amt bleibt, gehören Julia Tröger (Goldrain), Paula Oberhofer (Latsch), Eva Marie Gruber (Latsch) und Moaad Loubadi (Tarsch) an. Den Vorsitz bzw. die Begleitung übernimmt Jugendreferent Manuel Platzgummer. Die Mitglieder des Beirates arbeiten ehrenamtlich. Am ersten Treffen hat auch Bürgermeister Mauro Dalla Barba teilgenommen. Magdalena Ungericht, Mitarbeiterin des Jugenddienstes Mittelvinschgau im Jugendzentrum „Green Turtle“ in Latsch, begleitet die Arbeit des Beirates als fachliche Unterstützung ohne Stimmrecht. Zu den Themen, die bei der ersten Sitzung aufs Tapet gebracht wurden, gehörten viele allgemeine Anliegen der Jugendlichen und im Besonderen die prekäre Situation des Nachtlebens im Vinschgau. Weitere Schwerpunkte waren die bestehenden Angebote für Jugendliche in der Gemeinde Latsch, der Standort des Jugendraums in Goldrain sowie die Rolle des Jugendzentrums „Green Turtle“ als zentrale Anlaufstelle für junge Menschen. Auch die öffentliche Mobilität war Thema. Gesprochen wurde vor allem über die Bedürfnisse der Jugendlichen bezüglich Erreichbarkeit und Verbindungen. Die Vertreter der Gemeindeverwaltung informierten über geplante Maßnahmen zum Ausbau der Mobilitätsangebote, etwa über die Einführung eines Citybusses, eines Carsharing-Angebotes und über weitere Projekte auf Gemeindeebene. Eine positive Nachricht gab es für die Jugendlichen in Morter: Dort soll bereits in Kürze ein neuer Jugendraum eröffnet werden. Die weiteren Sitzungen des neuen Jugendbeirates sollen dazu dienen, bei den angesprochenen Themen am Ball zu bleiben sowie der Gemeindeverwaltung konkrete Anliegen und Vorschläge zu unterbreiten.

Redaktion

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