Im Bild (v.l.): Ingenieur Ulrich Rechenmacher, Bürgermeisterin Christine Kaaserer und Vizebürgermeister Jürgen Tragust.

Tennis-Infrastruktur für ganzjährige Nutzung

Publiziert in 9 / 2026 - Erschienen am 5. Mai 2026

Schlanders - Auf dem Tennis-Areal in der Sport- und Freizeitzone in Schlanders, wo sich 3 Tennisplätze befinden, wird noch heuer eine Leimbinder-Tennishalle errichtet. Die fixe Holzkonstruktion entsteht auf dem nördlich gelegenen Tennisplatz. Die mobile Traglufthalle, wo dort von Oktober bis März auch während der kalten Jahreszeit Tennis gespielt werden konnte, wird in Zukunft auf den westlich gelegenen Tennisplatz verlegt. „Künftig wird es somit zwei Möglichkeiten geben, um auch im Winter Tennis zu spielen“, sagte Ingenieur Ulrich Rechenmacher, der das Ausführungsprojekt am 30. April dem Gemeinderat vorstellte. Für die Unterbringung des Tennisballons im Zeitraum von März bis Oktober werden in unmittelbarer Nähe des neuen Standortes geeignete Räume für die Lagerung des Ballons errichtet. Laut Ulrich Rechenmacher ist der Tennisclub Schlanders vom Vorhaben begeistert. Zusätzlich zur neuen Struktur mit fixer Überdachung sind auch Erneuerungen bzw. Verbesserungen der gesamten Anlage mit den drei Plätzen vorgesehen. Der Tennisclub konnte in den vergangenen Jahren viele Neueinschreibungen verzeichnen, was zum Großteil wohl auf den „Jannik-Sinner-Effekt“ zurückzuführen ist. Dem Gemeinderat vorgestellt wurde das Projekt deshalb, weil die Gesamtkosten die 500.000-Euro-Grenze überschreiten. Wie Vizebürgermeister Jürgen Tragust präzisierte, fallen die Ausgaben zu Lasten der Gemeinde, wie sie bereits 2024 im Zuge der Genehmigung des Projektes vom Gemeinderat festgelegt worden waren, nicht höher aus. Dies deshalb nicht, weil es gelungen ist, zusätzlich zu einer LEADER-Förderung (ca. 247.000 Euro) auch in den Genuss eines Landesbeitrages in Höhe von ca. 84.000 Euro zu kommen. Den Restbetrag der Gesamtkosten, die sich auf rund 540.000 Euro belaufen, stemmt die Gemeinde mit Eigenmitteln. Der Gemeinderat stimmte dem Ausbau der Tennis-Infrastruktur für die ganzjährige Nutzung einhellig zu.

Einhellig Ja zur Abschlussrechnung

Der Abschlussrechnung sowie der Erfolgs- und Vermögensrechnung der Gemeinde für das Finanzjahr 2025 stimmte der Gemeinderat ebenfalls einhellig zu. Vorgestellt hatte das Zahlenwerk Julia Grüner, die im Rathaus für Bilanz und Buchhaltung zuständig ist. Ein Teil des Verwaltungsüberschusses 2025, der sich auf insgesamt rund 1,873 Mio. Euro belief, wurde im Rahmen einer Bilanzänderung für verschiedene Vorhaben zweckgebunden. Wie der für das Finanzwesen und den Haushalt zuständige Gemeindereferent Günther Bernhart ausführte, habe der Rechnungsrevisor Andreas Wenter das Zahlenwerk überprüft und zusammenfassend festgestellt, „dass gut gearbeitet wurde.“ Die Restschuld der Gemeinde belief sich zum Jahresende auf rund 24 Mio. Euro, was einer Nettoverschuldung von 6.424 Euro pro Einwohner entspricht.

Josef Laner

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