Eine Vielzahl von Daten, Fakten und Statistiken zur Viva:Latsch GmbH wurde dem Gemeinderat von Latsch vorgestellt.
Im Bild (v.l.): Simon Schatzer, Dolores Gapp und Verwaltungsrats-Mitglied Jürgen Pichler; nicht im Bild das Verwaltungsratsmitglied Mattia Lo Presti.

Viva:Latsch stellt Geschäftsjahr 2024 vor

Publiziert in 16 / 2025 - Erschienen am 9. September 2025

Latsch - Mit vielen Zahlen und Statistiken zum Geschäftsjahr 2024 warteten bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates von Latsch Vertreterinnen und Vertreter der Viva:Latsch GmbH auf. Die Viva:Latsch ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Gemeinde. Sie leitet und koordiniert das AquaForum, IceForum und SportForum. Wie der Betriebsleiter Simon Schatzer ausführte, wurde im Jahr 2024 mit einem Gesamtumsatz von 1,092 Millionen Euro erstmals die Millionen-Marke überschritten. Den größten Ausgabenposten bildeten mit knapp 480.000 Euro die Löhne und Gehälter des Personals. Auf rund 770.000 Euro gestiegen ist 2024 das Brutto-Inkasso beim AquaForum. Die Zahl der verkauften Eisstunden im IceForum belief sich auf 124. Unerlässlich für die Führung der Sportstätten ist der Führungsbeitrag der Gemeinde: Im Vorjahr flossen rund 208.000 Euro an die Viva:Latsch. Hinzu kamen Strom- und Heizspesen für das AquaForum und IceForum in Höhe von 395.000 Euro, wobei das Land 181.000 Euro übernahm. Mit 90.422 Besucherinnen und Besuchern wurde 2024 im AquaForum ebenfalls ein Rekord erreicht. Pro Tag wurden im AquaForum bei 324 Öffnungstagen durchschnittlich 280 Frequenzen gezählt (200 im Schwimmbad, 80 in der Sauna). Auch auf den Aufenthalt externer Hockeymannschaften, Fußballteams und Leichtathletikgruppen wurde verwiesen. Nach wie vor eine große Herausforderung ist laut der Viva:Latsch-Präsidentin Dolores „Dolly“ Gapp Stecher, dem für die Sportstätten zuständigen Gemeindereferenten Manuel Platzgummer und Bürgermeister Mauro Dalla Barba der Personalmangel bzw. die Personalsuche. Erfreut zeigte sich die Präsidentin, dass 2024 vor allem im AquaForum wichtige Investitionen getätigt werden konnten. Sie dankte im Namen des Verwaltungsrates und des Mitarbeiter-Teams der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat für das stets offene Ohr. Dalla Barba und Manuel Platzgummer bedankten sich ihrerseits beim Verwaltungsrat der Viva:Latsch und dem gesamten Mitarbeiterstab. Grundsätzlich hielten sie fest, dass zwar auch viel Steuergeld in die Sportstätten fließen, dass diese aber eine große Bedeutung haben, in erster Linie für die heimische Bevölkerung, aber auch für die Gäste und den Tourismus insgesamt. Die Höhe der Eintrittspreise bezeichnete der Bürgermeister angesichts der Kosten und bestehenden Angebote und Ausstattungen als durchaus vertretbar.  

Josef Laner

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