Martin Trafoier, Hartmut Pircher, Hansjörg Oberprantacher und Walter Rizzi (v.l.) hinter einer Arbeit von Pircher.

Am Anfang war der Wurzelstock

Publiziert in 42 / 2015 - Erschienen am 25. November 2015
Latsch - Walter Rizzi kann für sich beanspruchen, Kunst-Synergien geschaffen zu haben. Das Ergebnis dieser neuen Art von Mäzenatentum ist ein „Spazio Rizzi“ voller Holzideen. So nennt sich auch die aktuelle Herbst-Winterausstellung im „Latscher Kubus“: „Holzideen Hartmut & Hansjörg“, im Untertitel: „Kunst-Objekte aus Holz - Stein - Stahl“. Zusammengeführt hat Rizzi den Wahl-Naturnser aus Laas, Hartmut Pircher, und den Wahl-Meraner aus dem Passeiertal, Hansjörg Oberprantacher. Gemeinsam haben die beiden die Inspiration aus der Natur, aus einem Wurzelstock, und gemeinsam natürlich das Werkmaterial Stein und Stahl. Dann trennen sich die Wege. In seiner erfrischenden Einführung hat dies Martin Trafoier, Kulturhaus-Präsident in Schlanders, anhand von Sprachbildern humorvoll erläutert. Bei Pircher hat er den Einfallsreichtum und die Eleganz des verarbeiteten Holzes bemerkt. Bei Oberprantacher hat er den findigen Tischlermeister entdeckt, der seine Kunstobjekte vieldeutig benennt. Nach der Eröffnung durch Landesrat Richard Theiner mit Hinweisen auf die Kultur als Gegenmittel zum Terror, wurden die Besucher durch die Musik von Elias und Julian Fischer unterhalten und durch Latscher Wein und Köstlichkeiten aus Kastanien verwöhnt. Die Ausstellung ist bis 28. März von Montag bis Freitag zwischen 15 und 18 Uhr, am Wochenende zwischen 10 und 12 Uhr zugänglich. s
Günther Schöpf

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