Arme Maus

Der Rotfuchs

Publiziert in 27 / 2014 - Erschienen am 23. Juli 2014
Trafoi - Er ist äußerst anpassungsfähig und der häufigste Wildhund in Europa. Für die einen ist der Rotfuchs ein unersetzlicher Gesundheitspolizist und exzellenter Mäusejäger, für die anderen ein Krankheitsüberträger und hungriger Räuber. Dass der Rotfuchs aber keine Bedrohung für die Menschen ist, sondern eine Bereicherung, zeigt die Sonderausstellung zum Thema Rotfuchs, die am 10. Juli im Nationalparkhaus „naturatrafoi“ in Trafoi von ­Ilona Ortler, der Leiterin des Hauses, und Nationalpark-Direktor Wolfgang Platter offiziell eröffnet wurde. Bis April 2015 erhalten die Besucher Einblick in die verschiedenen Fuchsarten, die es weltweit gibt, sowie in den Lebensraum, die Verbreitung, die Lebensweise und die Fortpflanzung des Rotfuchses. Dieser gehört übrigens zu den erfolgreichsten Raubtieren der Erde. Die größte Gefahr für ihn selbst geht vom Menschen in Gestalt des Jägers aus. Auch über viele weitere Aspekte rund um den Rotfuchs werden die Ausstellungsbesucher anhand von Schautafeln, Videos sowie weiteren interaktiven Ausstellungselementen informiert. So etwa auch über Gefahren, denen der Rotfuchs ausgesetzt ist, sowie über Krankheiten. Übrigens: Seit dem Beginn 2013 gilt Südtirol dank mehrerer Impfaktionen der vergangenen Jahre als tollwutfrei. sepp
Josef Laner

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