Im Bild (v.l.): Andrea Götsch, Michael Pichler, Gerd Hermann Ortler und Bertold Stecher.

„Expedition to Paradise“

Publiziert in 16 / 2025 - Erschienen am 9. September 2025

Vinschgau/Südtirol/Wien -  Eine besonders starke „Vinschger Note“ hat die diesjährige 5. Konzertreihe des Projekt-Orchesters Südtirol Filarmonica (Kulturverein ARTON), denn neben Werken von Mahler und Bach gibt es etwas Einmaliges, und zwar die Uraufführung des 3-sätzigen Werkes „Expedition to Paradise“ des aus Glurns stammenden Komponisten Gerd Hermann Ortler. Am Auftragswerk wirken auch die 2 Solisten Andrea Götsch (Meran, Wiener Philharmoniker) an der Klarinette und Bertold Stecher (Mals, Berliner Philharmoniker) an der Trompete mit, sowie 76 Südtiroler Musikerinnen und Musiker. Die Leitung obliegt dem Dirigenten Michael Pichler. Das Programm der heurigen Konzertreihe (10. Oktober um 20:30 Uhr im Gustav-Mahler-Saal in Toblach, 11. Oktober um 19:00 Uhr im Konzerthaus in Bozen, 12. Oktober um 15:30 Uhr im Kursaal in Meran und 13. Oktober um 19:30 Uhr im Konzerthaus in Wien) findet unter dem Motto „Die Kraft der Verbundenheit“ statt. Gerd Hermann Ortler, geboren 1983 in Glurns, hat es schon früh in die weite Welt der Musik gezogen. Ausgebildet an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, lebt er seit 22 Jahren in Wien. Beauftragt und aufgeführt wurden seine bisherigen Kompositionen in Konzerthäusern, die in aller Munde sind: Wiener Konzerthaus, Elbphilharmonie Hamburg, Musikverein Wien, Wiener Staatsoper, Philharmonie Luxemburg, in Südtirol bei Transart und Südtirol Jazzfestival, um nur einige zu nennen. Für sein letztes Werk „Wolf – das Mystical“ wurde am Wolfgangsee im Salzburger Land eine eigens dafür konzipierte Seebühne geschaffen. Für die Südtirol Filarmonica hat er ein Doppelkonzert für Klarinette, Trompete und Orchester komponiert. Es trägt den Namen „Expedition to Paradise“. Gerd Hermann Ortler: „Ich begebe mich mit den fabelhaften Solisten und dem furchtlosen Orchester auf eine abenteuerliche musikalische Reise. Doch was treibt uns auf den Weg ins Unbekannte? Es ist der gemeinsame Traum vom Paradies. Wir freuen uns darauf, das Südtiroler und Wiener Publikum auf diese aufregende Reise mitzunehmen!“ Neben Andrea Götsch aus Meran tritt auch Bertold Stecher aus Mals als Solist auf. Götsch wirkt seit 2019 bei den Wiener Philharmonikern, Stecher bereichert seit 2022 die Berliner Philharmoniker. Sowohl Götsch als auch Stecher können gar einige Solo-Auftritte vorweisen.  „Mit Bertold Stecher und Südtirol Filarmonica, unter der Leitung von Michael Pichler, frisch komponierte Musik von Gerd Hermann Ortler in Toblach, Bozen, Meran und Wien aufzuführen, welch‘ geniale Synthese,“ freut sich Götsch. Stecher meint: „Ein super interessantes Projekt, das die Musik in und aus Südtirol ein bedeutendes Stück weiterbringt.“ Weitere Infos und Kartenvorverkauf: www.suedtirol-filarmonica.it; www.ticket.bz.it; Tel. 0471 053 800; E-Mail: info@ticket.bz.it; für das Konzert in Wien: www.konzerthaus.at; www.jeunesse.at.

Redaktion

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