Das Nikolaus-Komitee konnte stolz sein auf seine Veranstaltung (von links): Angelika Tappeiner, Eugen Rainalter, Christian Tappeiner, Markus Tappeiner, Michael Zischg, Lukas Grasser, Martin Telfser und Lukas Theiner (es fehlt Andreas Telfser).
Die Schützenkompanie Schlanders sorgte für das leibliche Wohl (von links): Martin Lanthaler, Joachim Frank, Werner Mair, Uwe Frank und David Noggler.
Eine andere Art von Trophäenschau bot sich im Sparkassensaal.
Stolz zeigt Alex Platzgummer die Krampusmaske seines Vaters
Leopold Laimer (links) und Elias Lindner wollen vorerst lieber die Krampusse tratzen.
Thomi und Luki unterhielten die zahlreichen Gäste mit ihrer flotten Musik.
Vor diesem kleinen Krampus hatte Hannah keine Angst.
Sie gehören auch schon zu den Schlanderser Krampussen (von links): Philipp Mair, Linus Laimer und Lenny Delicato.
Spiele von früher begeisterten die kleinsten Gäste.
Vor dem Krieg wurden die Lorvn aus Wolle und Flachs gefertigt.

Gruselige Gesellen zu bestaunen

Publiziert in 16 / 2026 - Erschienen am 8. September 2026

Schlanders - Ende August fand im Kulturhaus Karl Schönherr eine ungewöhnliche Ausstellung statt, und zwar die der Schlanderser Krampusmasken. Das Nikolaus-Komitee hatte keine Mühe gescheut, über 150 traditionelle Schlanderser Krampuslorvn einzusammeln, um sie einem großen Publikum präsentieren zu können. Mit dem ersten koordinierten Nikolauseinzug vor 65 Jahren wollten die damaligen Initiatoren des KVW den überlieferten Brauch um Nikolaus und Krampus erhalten und gleichzeitig einen guten Zweck erfüllen. Nach dem Ausstieg des KVW im Jahr 1987 wurde das Nikolaus-Komitee eigenständig und ist seit 2018 als ehrenamtlich tätige Organisation eingetragen. Heute zählt das Nikolauskomitee ca. 150 Mitglieder, davon sind knapp 100 aktive Krampusse.

Dass die Maskenausstellung am letzten Wochenende im August ein großer Erfolg war, bewiesen die vielen kleinen und großen Besucherinnen und Besucher von überall her. Publikumsmagnete waren die lebensgroßen Krampusse und der schön eingekleidete Nikolaus an den Eingangstüren, aber auch die vielen kunstvoll geschnitzten Holzlorvn im Sparkassensaal sorgten für Staunen und bei manchen auch für leichtes Gruseln. Es gab Lose zu kaufen und für die Kleinsten Kinderspiele von früher auszuprobieren. Die Küche hatte die Schützenkompanie Schlanders übernommen und sorgte für eine reibungslose Verpflegung aller Gäste auf dem Kulturhausplatz.

Ingeborg Rainalter Rechenmacher

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