Alexa Mairhofer und Laure Cazin traten in der St.-Veit-Kirche zusammen mit den Barockmusikern Alessandro Baldessarini, Alberto Maron sowie Josef Höhn und Andrea Ferroni auf.
Mitwirkende beim Konzert in der Pfarrkirche Mals waren das Ensemble VocalArt Brixen, das Amarida Ensemble, der Violinist Paolo Zordanazzo
Marian Polin als Leiter

Leckerbissen für Liebhaber klassischer Musik

Publiziert in 15 / 2025 - Erschienen am 26. August 2025

Tartsch/Mals - Voll auf ihre Kosten kamen die Liebhaber klassischer Musik bei zwei Konzerten, zu denen der Konzertverein „musica viva Vinschgau“ im August eingeladen hat. Beim gut besuchten Konzert, das am 3. August in der St.-Veit-Kirche auf dem Tartscher Bühel stattfand, stand die Musik von Claudio Monteverdi im Mittelpunkt. Alexa Mairhofer (Sopran) und Laure Cazin (Mezzosopran) warteten mit Solostücken und Duetten auf, begleitet wurden sie von den Barockmusikern Alberto Maron, Alessandro Baldessarini, Josef Höhn und Andrea Ferroni. Alexa Mairhofer, 1995 in Brixen geboren, freute sich im Namen der Mitwirkenden, „an diesem magischen Ort“ auftreten zu dürfen. Sie ist u.a. Teil des a cappella Vokalsextetts Luminosa aus München. Zusammen mit Laure Cazin, 1999 in Paris geboren und seit 2025 Leiterin des Münchner Frauenchores, gab sie mit den Instrumentalisten vor allem Werke zum Besten, die auf sogenannten „bassi di danza“ basieren, wie etwa die Bassmelodie Chaconne („Ciaccona“). Zu hören war auch geistliche Musik von Zeitgenossen Monteverdis. 

Wiener Klassik

Viel Applaus zollte das zahlreiche Publikum auch dem Ensemble VocalArt Brixen, dem Amarida Ensemble und dem Violinisten Paolo Zordanazzo, die unter der Leitung von Marian Polin am 23. August in der Pfarrkirche Mals je zwei Werke von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart aufführten. Für den gebürtigen Malser Marian Polin war es eine Art Heimspiel. „Ich freue mich, in meiner Heimat und speziell hier in der Pfarrkirche Mals dieses Konzert leiten zu dürfen“, hatte er vorausgeschickt. Einen besonderen Dank zollte er Ernst Thoma, seinem ersten Musiklehrer. Seine musikalischen Ersterfahrungen als Chorleiter und Organist hat Marian Polin in Mals gesammelt. Er studierte später an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Kirchenmusik und Orgel. Von 2016 bis 2022 wirkte er als Kirchenmusiker und Organist in Chur, Zürich, Innsbruck und anderen Orten. Seit 2023 hat er den Lehrstuhl für Kirchenmusik und Chordirigieren am Konservatorium Claudio Monteverdi in Bozen inne. Marian Polin ist außerdem künstlerischer Leiter der von ihm mitbegründeten internationalen Konzertreihe für Alte Musik „Innsbrucker Hofmusik“ sowie „OrgelKunst – Festival der internationalen Orgelakademie Vinschgau-Meran“. Er arbeitete und arbeitet zudem mit vielen Ensembles zusammen und wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.

Josef Laner

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