Renate Geier, Norbert Bertignoll, Paula Plank, Matthias Ladurner und Hubert Mantinger (v.l.).
Das Theater wusste zu begeistern.
Ein Blick hinter die Kulissen

Puppentheater verbindet Generationen

Publiziert in 7 / 2026 - Erschienen am 8. April 2026

Latsch - Einen gelungenen Generationenaustausch und viel Unterhaltung gab es unlängst im Seniorenwohnheim Annenberg Latsch. „Schaly’s Holzpuppenkiste“ war zu Gast. Dabei handelt es sich um ein mobiles Holzpuppentheater mit liebevoll handgefertigten Handpuppen, die speziell für Seniorinnen und Senioren hergestellt wurden. Die Aufführung war aber nicht nur für ältere Menschen gedacht, sondern auch die Kindergartenkinder von Latsch waren dazu eingeladen. „Man sieht, dass Jung und Alt zusammengehören“, unterstrich der Präsident des Annenbergheims, Hubert Mantinger. Man brauche sich gegenseitig. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir hier viele Strukturen in unmittelbarer Nähe haben und sich der Kindergarten gleich neben dem Seniorenwohnheim befindet“, so Mantinger. Direktor Matthias Ladurner pflichtete ihm bei: „Jung und Alt können miteinander in Kontakt treten“. 

„Schaly’s Holzpuppenkiste“, das sind Norbert Bertignoll und Renate Geier. Die beiden haben ihr kleines Puppentheater 2023 gegründet und sind in erster Linie in Seniorenwohnheimen für Aufführungen unterwegs. Die erste größere Aufführung war 2025. Das Projekt wurde vom Verein „Licht für Senioren“ ins Leben gerufen und wird auch weiterhin von ihm getragen und finanziert. Annenheim-Präsident Mantinger bedankte sich bei der langjährigen Annenbergheim-Mitarbeiterin Paula Plank, Koordinatorin der Tagesgestaltung und des Freiwilligenbereichs, für die gelungene Organisation, beim Verein „Licht für Senioren“ und dem Verband der Seniorenwohnheime VdS für die Unterstützung sowie bei Bertignoll und Geier für ihren ehrenamtlichen Einsatz. Das Theater dauerte rund 40 Minuten, u. a. ging es um den Kasper und die Hexen. Die Puppenspieler begeisterten mit ihren bunten Marionetten und wechselnden Bühnenbildern. Auch Seniorinnen und Senioren sowie Kindergartenkinder wurden aktiv in das Geschehen einbezogen.

Michael Andres

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.