„Kann ich meiner Wahrnehmung trauen?“, fragt sich der Künstler Hansi Schmelzer.
Das Bild mit den auf einem Gebetsteppich schwebenden Drei Zinnen.
Hansi Schmelzer mit seiner Frau Bernadett
Auch Bilder mit Vinschgau-Bezug sind zu sehen.

„Sch bin I“

Publiziert in 14 / 2026 - Erschienen am 28. Juli 2026

Schlanders - Diesen ungewöhnlichen Titel trägt die Ausstellung von Johann Schmelzer, zu sehen noch bis zum 31. Juli im Schaufenster der Basis in der Fußgängerzone. Der Künstler, der mit einem Rapidographen arbeitet, erklärt diesen mit einer Gegenfrage: „Kann ich meiner Wahrnehmung trauen?“. Themen wie Tourismus, Geschichte und philosophische Fragen treiben ihn um und inspirieren ihn, diese mit Bildern in Schweiz-Weiß zeichnerisch zu hinterfragen. Ein Bild der Drei Zinnen, schwebend auf einem Gebetsteppich, darüber drei weiße Ballone, lässt viel Interpretationsspielraum. Und Hansi Schmelzer, pensionierter Lehrer, bringen die verschiedenen Interpretationen der Betrachter immer wieder ins Staunen. Ist es Übertourismus, ist es der Ausverkauf der Heimat…

Schmelzer lebt in Algund und St. Felix, hat jedoch auch eine enge Verbindung zu Schlanders. Seine Oberschuljahre hat er am Realgymnasium in Schlanders absolviert. So ist seine Ausstellung dann auch gut besucht, kommen doch viele Freunde und Bekannte aus dieser Zeit zur Ausstellung. Für das nächste Jahr ist eine Fortsetzung bereits im Gespräch, dann mit viel Farbe, nämlich Aquarellen. Auf den Titel der Ausstellung darf man schon jetzt gespannt sein.

Andrea Kuntner

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