Karthaus (Illustration Alessandro Gatto).

Silentium

Publiziert in 33 / 2014 - Erschienen am 24. September 2014
Karthaus - Karthaus hat eine einzigartige Geschichte: Das Dorf entstand aus einem Kloster des Kartäuserordens. Wer heute durch Karthaus geht, kann die Klosteranlage noch erkennen – und eine auffallende Stille hören. Diese Stille lieferte die Idee zum Projekt „Silentium“, mit dem Karthaus auf seine Besonderheit verweisen will. Silentium ist ein vom Kulturverein Schnals initiiertes Projekt, das Karthaus behutsam aufwerten will. Am historischen Kreuzgang führt ein kurzweiliger Film in Geschichte des Klosters Allerengelberg ein. Alessandro Gatto, ein italienischer Illustrator, hat die wichtigsten Etappen der Klostergeschichte nachgezeichnet. 22 poetische, stille, mitunter auch witzige Bilder erzählen vom Leben in Allerengelberg. Mit dem Film im Kopf lässt sich Karthaus auf eigene Faust erkunden. Unterstützt werden die Besucher von einem Leitsystem in Form kleiner Kapuziner. An der Abzweigung von der Hauptstraße weisen jetzt sechs fast lebensgroße Mönchsfiguren auf das ehemalige Kloster hin. Wo der Parkplatz des Dorfes liegt, befand sich einst der Fischteich des Klosters. Genau dort weist nun eine Installation auf die große Bedeutung hin, die Fische für das Klosterleben hatten. Zum Projekt Silentium gehört weiters die „Via monachorum“, ein aus mehreren Richtungen nach ­Karthaus führender Wanderweg. Die Eröffnung von Silentium findet am 27. September um 17 Uhr in Karthaus statt. red
Redaktion

Diese Seite verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Lesen Sie unsere Cookie-Richtlinien für weitere Informationen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden.