Die Sieger in der Kategorie Funktionäre: Florian Peer (FF Tschengls), Leo Federspiel (FF Morter), Hugo Trenkwalder (FF Eyrs, von links)

Floriani-Jünger sind winterfest und schneetüchtig

Publiziert in 9 / 2011 - Erschienen am 9. März 2011
Reschen/Schöneben – Das Nahverhältnis der Morterer zum alpinen Skilauf ist bekannt. Daher war es für Kommandant Leo Federspiel kein Problem, auch die stärkste Teilnehmer-Gruppe seiner Wehr zu motivieren und prompt den Gruppenpreis abzusahnen. Auf den Plätzen folgten die ­Wehren von Latsch, Göflan und Kortsch. Kommandant Federspiel war dann auch in der Kategorie „Funktionäre“ nicht zu schlagen. 188 Wehrfrauen und –männer aus 17 Dörfern östlich von Eyrs hatten sich zum Riesentorlauf auf ­Schöneben gemeldet. Die Organisa­tion dieses Bezirksfeuerwehrskirennens lag in den Händen der Bezirksleitung in Zusammenarbeit mit den Wehren von Schlanders, Göflan, Kortsch, Vetzan, Sonnenberg und dem Skigebiet Schöneben. Bezirkspräsident Franz Tappeiner sah es ironisch, als er meinte: „Wenn am Vortag sozusagen als Qualifikation für ­Schöneben das Landesfeuerwehrskirennen in Obereggen stattgefunden hat, dann ist dies hier wohl eine kleine Weltmeisterschaft.“ Die Tagesbestzeit stellte der Latscher Thomas Janser auf mit überragenden 56,77 Sekunden vor Simon Wellenzohn aus Kortsch mit 58,24 und Klaus Fieg aus Morter mit 1:02,36. Schnellste Feuerwehr-Frau war Kathrin Kupperion aus Latsch mit 1:04,05 vor Krista Fischer (1:16,03), ebenfalls Latsch und Edith Nischler ­Tanner aus Morter (1:18,25). Die Gruppenwertung bei der Jugend holte sich Göflan mit Kommandant Kurt ­Tappeiner vor Goldrain und Laas. Durch die Unterstützung der Raiffeisenkassen von Tschars-­Kastelbell, Latsch, Schlanders und Laas konnten Pokale an die Sieger der 11 Kategorien überreicht werden.
Günther Schöpf

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