Auch Sanitäts­direktor Andreas Fabi war zur Buchvor­­­stellung nach Jenesien gekommen.

„Meine 10.017 Kinder“ Lebenserinnerungen der Südtiroler Hebamme Irma Geiser Morelato

Publiziert in 14 / 2009 - Erschienen am 16. April 2009
Bozen/Jenesien – Eine entbehrungsreiche Jugend am Land, Schulzeit während des Faschismus in Südtirol, die Zeit der Option und schließlich der Krieg – all dies prägte das Leben von Irma Geiser Morelato, Jahrgang 1925. 1954 wurde sie Gemeinde­hebamme am Tschöggelberg. Willensstärke und Eigenständigkeit waren gefordert, wenn sich auf einem der entlegenen Bauernhöfe, die nur zu Fuß oder mit dem Pferd zu erreichen waren, eine Geburt ankündigte. Der Wechsel in die Marienklinik im Jahre 1966 stand im Zeichen einer Zeitenwende, die Kluft zwischen einer Hausgeburt und der „modernen“ Geburt in einer Klinik war groß. In diesem Buch werden Begegnungen mit Frauen, Müttern und Vätern sowie Einblicke in Familienschicksale in ernsten, aber auch heiteren Situationen der 50-jährigen Tätigkeit der Hebamme Irma Geiser Morelato gegenwärtig und zeichnen das Berufsbild von damals. Das 120 Seiten umfassende Buch des Wiener Autors Rudolf Maier enthält viele historisch interessante Aufnahmen aus dem privaten und beruflichen Leben der Hebamme. Es ist bei Athesia-Spectrum erschienen und im Buchhandel erhältlich.
Ingeborg Rainalter Rechenmacher

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