Alpenüberquerung endet am Reschen
RESCHEN - Nach sieben Etappen, 220 Kilometern und 13.500 Höhenmetern ist der 21. Dynafit Transalpine Run am 13. September am Reschensee zu Ende gegangen. Bei der Alpenüberquerung ging es für rund 600 Läufer/innen aus 20 Ländern vom österreichischen Lech am Arlberg bis zum Reschensee, die Veranstaltung zählte damit auch in diesem Jahr zu den härtesten und zugleich eindrucksvollsten Trailrunning-Etappenrennen der Welt. Die Route führte durch drei Staaten (Österreich, Schweiz und Italien), die Trailrunner/innen konnten als Zweierteams oder allein an den Start gehen. Die siebte und letzte Etappe führte die Athletinnen und Athleten von Scuol in der Schweiz bis nach Graun. Auf den 4.000 zu bewältigenden Höhenmetern erwartete die Läuferinnen und Läufer noch einmal ein anspruchsvolles alpines Terrain. Dabei wusste auch eine Wahl-Vinschgerin zu überzeugen und holte sich „daheim“ den Tagessieg: Die in Mals lebende Eisacktalerin Tanja Plaikner entschied in der Master-Kategorie die letzte Etappe mit einer Zeit von 5:04.53 Stunden für sich. In der Gesamtwertung der Master-Damen landete sie in 29:55 Stunden auf dem starken zweiten Platz. Besser war nur die Deutsche Silvia Felt, die die Strecke in 29:34 Stunden bewältigte.
Team Reschensee auf Podest
In der Zweierwertung der Master Men holte das Team Reschensee mit Ewald Stocker und Christoph Lutz in 29:46.13 Stunden den dritten Platz, auf das siegreiche Team #hatandcap mit Stefan Klos und Stephan Niermann (beide Deutschland) fehlten 1:15.05 Stunden. Rang zwei in dieser Kategorie ging an WeRun4Fun mit dem Steinegger Jens Kramer und dem Deutschen Benjamin Klöppel (+41.27). Den Gesamtsieg in der allgemeinen Klasse der Herren holte sich Benedikt Nussbaum aus Deutschland. Er gewann souverän alle sieben Etappen vor seinen Landsleuten Nils Bergmann und Andreas Steiner. Nach seinem letztjährigen dritten Platz krönte sich Nussbaum damit an seinem Geburtstag am Reschensee zum Transalpine-König. Insgesamt benötigte er 24:23 Stunden. „Besser kann man sich kein Drehbuch vorstellen. Wobei ich mit jedem Tagessieg aufgeregter wurde. Ich bin echt überwältigt, dass ich den Transalpine Run gewinnen konnte“, sagte er. Ähnlich souverän holte sich die Österreicherin Verena Hohenrainer den ersten Platz in der Gesamtwertung bei den Damen. Auch sie feierte sieben Siege hintereinander und erreichte nach 28:03 Stunden das Ziel am Reschen.