Von Stockholm bis Malta
Vinschger Läufer/innen weitum aktiv.
Vinschgau - Das bisherige Laufjahr hatte es für die Vinschger Marathonläufer in sich, viele waren quer um den Globus unterwegs, um die klassische Marathondistanz von 42,195 km zu laufen. Dabei ließen mehrere Mitglieder des Rennerclubs Vinschgau aufhorchen. Rudi Schöpf, der erfahrenste Rennerclub-Marathonläufer, suchte sich bereits im Februar einen Marathon auf der Insel Malta aus. Er lief in 3.54.57 Stunden ins Ziel und dies bedeutete Rang 2 in seiner Altersklasse und Rang 183 insgesamt. Die Lichtenbergerin Sabine Unterer lief in der ewigen Stadt ihren Marathon im Frühjahr. Sie mischte sich unter über 36.000 Teilnehmer auf die wunderschöne Strecke zwischen Vatikan, Kolosseum und Forum Romanum. Bei bestem Laufwetter erzielte sie eine persönliche Bestzeit mit 3.52.18. Martin Fleischmann bestritt den Mailand Marathon und hatte das Ziel, auf der schnellen Strecke seine Bestzeit zu toppen. Leider hatte er krankheitsbedingt keine optimale Vorbereitung. Nach einer starken ersten Hälfte kamen auf der zweiten Hälfte die wenigen Trainingskilometer und Krämpfe zum Vorschein. Es reichte aber trotzdem für eine Zeit von 2.47.40. Ein Marathon an der Adriaküste war das Ziel von Peter Luis Thaler. In Rimini, bei seinem zweiten Marathon nach Palermo 2025, blieb er deutlich unter der magischen 4-Stunden-Marke und die Uhr blieb bei sehr warmen Temperaturen bei 3.54.27 stehen.
2 Vinschger in Boston
Hubert Pilser (Schlanders) und Leopold Horrer (Laas) liefen ihren sechsten Marathon der größten Marathon-Serie „Six Star Medal“ im Frühjahr in Boston. Beide durften sich über die Finisher-Medaille freuen. Für Pilser war der Marathon eher eine „Plage“, Magenkrämpfe auf der zweiten Hälfte hinderten ihn daran, sein persönliches Ziel zu erreichen, und so kam er nach 3.45.42 ins Ziel. Horrer hatte hingegen einen sehr guten Tag erwischt. Er bewältigte den Marathon quer durch Boston in 3.37.43. Für die Gruppe um Stefan Stocker, Ilse Schütz, Anna Kerschbaumer und Roswitha Tragust war Hamburg der Laufhöhepunkt. Stocker kam in 3.36.21 als erster der Gruppe ins Ziel, musste aber nicht lange warten. Kerschbaumer kam in 3.44.57 ins Ziel und Schütz schaffte es in 3.59.25. Die Schludernserin Roswitha Tragust bewältigte das Rennen in 4.47.32.
Gerald Burger in Helsinki
Gerald Burger ist nach dem New York Marathon im November wieder auf den Marathon-Geschmack gekommen und suchte sich den nächsten Lauf in Skandinavien aus. Am Ende einer landschaftlich traumhaften Strecke und nach zahlreichen Kilometern in der Stadt lief er in einer Zeit von 3.23.11 im Olympiastadion von 1952 durchs Ziel. David Frank aus Schluderns war wie Burger auch im Norden Europas am Start, und zwar in Stockholm. Nach einer tollen Vorbereitung und nach 42 Kilometern und 195 Metern lief er ins Olympiastadion in Stockholm ein und vor den Augen seiner Mutter konnte er sich über eine Zeit von 3.26.02 freuen.