Solide BASIS in Naturns

Publiziert in 18 / 2026 - Erschienen am 6. Oktober 2026

Naturns - Ebenfalls im Rahmen der Gemeinderatssitzung am 28. September wurden die Tätigkeiten des 2024 eröffneten „startbase Coworking Naturns“ von BASIS Vinschgau Venosta vorgestellt und ein Zwischenfazit gezogen. „Die BASIS hat in den letzten Jahren Unglaubliches geleistet, auch über die Landesgrenzen hinaus“, lobte Bürgermeister Christanell. Man müsse das Geleistete auch im Kontext sehen: In München oder Mailand derartiges umzusetzen, sei eine Sache, im ländlichen Raum wie dem Vinschgau eine andere. Vorsitzende Katrin Gruber und Geschäftsführer Hannes Götsch stellten die BASIS und das Geschäftsmodell vor und blickten auf die Entstehung der Coworking-Räume in Naturns zurück. Diese wurden im Herbst 2024 beim Bahnhof eröffnet. Die Gemeinde Naturns hatte für eine funktionale Sanierung des Gebäudes auf zwei Etagen gesorgt, der Mietvertrag läuft drei plus drei Jahre. Derzeit stehen fünf Arbeitsplätze zur Verfügung, die flexibel oder fix gebucht werden können, sowie ein Teambüro im Dachgeschoss. Zudem gibt es einen Meetingraum, eine Teeküche, einen Aufenthaltsraum und ein WC. Internet, Strom, Heizung und Drucker sind vorhanden, auch die Reinigung wird übernommen. Der jährliche Führungsbeitrag der Gemeinde beläuft sich auf 6.000 Euro. Die Struktur wird sowohl von Freiberuflern und Studierenden als auch von Betrieben genutzt. 2025 wurden Einnahmen von mehr als 9.000 Euro bei Ausgaben von rund 9.000 Euro verzeichnet. 2026 sind es bisher über 5.000 Euro Einnahmen bei Ausgaben von 15.000 Euro. 

Neuer Gemeinschaftsgarten

Im Frühjahr dieses Jahres wurde zudem der Gemeinschaftsgarten „GrünGleis“ aktiviert, wo bereits erste Veranstaltungen stattfanden. Einige Wünsche gaben die BASIS-Verantwortlichen der Gemeinde mit auf den Weg. So sei das Internet teilweise instabil, weshalb ein funktionierendes Glasfasernetz notwendig sei. Auch die Sommerhitze mache den Nutzerinnen und Nutzern zu schaffen, eine Klimaanlage sei anzudenken. Im Keller komme es zudem teilweise zu Feuchtigkeit. Auch einige Zukunftsvisionen wurden dem Gemeinderat mitgeteilt. So könnte etwa die Remise künftig genutzt werden – neben weiteren Büroräumen eventuell auch als eine Art Werkstatt.

Michael Andres
Michael Andres
Vinschger Sonderausgabe

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